Hilfe für die ethische Urteilsbildung

von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)

Eine gerade veröffentlichte Studie der GEKE zu „Gesetz und Evangelium“ leistet einen Beitrag zur Entscheidungsfindung in ethischen Fragen.

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Die rechte Bestimmung des Verhältnisses von Gesetz und Evangelium gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Theologie. Die rechte Unterscheidung der beiden Größen leistet jedoch einen wertvollen Beitrag zur Bearbeitung ethischer Probleme.

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) -Leuenberger Kirchengemeinschaft- stellt nun mit der zweisprachigen (deutsch/englisch) Publikation „Gesetz und Evangelium“ das Ergebnis eines achtjährigen Studienprozesses vor. Mit dem Text soll erstmals die Grundlage für eine gemeinsame und einvernehmlich begründete Urteilsbildung der protestantischen Kirchen in ethischen Fragen geschaffen werden.

Die Studie besteht aus einer konfessionskundlichen Bestandsaufnahme und einer Auseinandersetzung mit verschiedenen Anfragen, die aus der Ökumene und der jüdischen Tradition an die reformatorische Verhältnisbestimmung von Gesetz und Evangelium gestellt werden. Damit verhilft das Dokument den Kirchen zu kritischer Solidarität in den politisch-ethischen Problemen der Gesellschaft. Abschließend werden am Beispiel der Menschenrechte und der Bioethik Gesichtspunkte für eine theologisch-ethische Urteilsbildung aufgezeigt.

„Gesetz und Evangelium. Eine Studie, auch im Blick auf die Entscheidungsfindung in ethischen Fragen“ (297 Seiten, Lembeck-Verlag, Frankfurt/Main 2007) kann für 16 Euro über den Buchhandel oder direkt unter www.lembeck.de bestellt werden.

 


18.10.2007
Thomas Flügge (Pressesprecher)