Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Glauben Juden, Christen und Muslime an denselben Gott?

Bischof Dr. Martin Hein sagt: Ja.

Foto: paula navarro / freeimages.com

Glauben Juden, Christen und Muslime an denselben Gott? Beten wir zu demselben Gott? "Ja", antwortet Bischof Hein und fügt hinzu: "Aber wir tun es auf verschiedene Weise."
Auf der Herbstsynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck entfaltete Hein seine Überlegungen zur Barmherzigkeit des einen Gottes und der spirituellen Gastfreundschaft, zu der der Ewige einlädt.

Bericht zum Vortrag von Bischof Hein auf der Herbstsynode 2016 in Hofgeismar
sowie sein Bericht zum Download als PDF:
 

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