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Gerhard Wenzel: Das diakonische Engagement der Hugenotten in Frankreich – von der Reformation bis 1685.

Diakonie zwischen Ohnmacht, Macht und Bemächtigung

Gerhard Wenzel Das diakonische Engagement der Hugenotten in Frankreich - von der Reformation bis 1685. Diakonie zwischen Ohnmacht, Macht und Bemächtigung, Göttingen 2013; Foto: Detail aus dem Cover - ©V&R unipress

Buch des Monats März 2017 - auf jalb.de

Die Protestanten in Frankreich wurden Hugenotten genannt und über Jahrhunderte verfolgt. Dies beeinflusste ihr diakonisches Engagement im Bereich der Armen- und Krankenfürsorge, das zugleich die Überlebensstrategie einer Minderheit darstellte. Zu dem spezifisch ausgeprägten Modell hugenottischer Gemeindediakonie des 16. und 17. Jahrhunderts gehörten die unmittelbare Begegnung und die soziale Eigenverantwortung. Effektivität und Rationalität auf der einen und Humanität und würdevoller Umgang auf der anderen Seite zeichneten die hugenottische Gemeindediakonie aus.

In ihrer direkten Begegnung mit den Armen erwies sich die diakonische Praxis der Hugenotten als eine reale Alternative zu der Ausschließung und Marginalisierung vieler Armer, deren Fürsorge zunehmend der Staat übernommen hatte. Die Spezifika der hugenottischen Gemeindediakonie fordern deshalb auch heute diakonische Existenz und Armenpolitik heraus.


Gerhard Wenzel
Das diakonische Engagement der Hugenotten in Frankreich - von der Reformation bis 1685.
Diakonie zwischen Ohnmacht, Macht und Bemächtigung
1. Auflage 2013
358 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-8471-0212-0
V&R unipress

 

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