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Diakonischen Dienst in den Kirchen stärken

VEM: Internationaler Studiengang Diakonie und Soziale Arbeit wird konkret

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Hochschulen trafen sich in Ruanda, um ein Konzept für einen Studiengang Diakonie und Soziale Arbeit zu erarbeiten. © Matthias Börner / VEM

Für einen gemeinsamen internationalen Studiengang Diakonie und Soziale Arbeit sprachen sich Vertreter verschiedener Hochschulen aus Afrika, Asien und Deutschland aus. Auf Einladung der VEM waren Ende November Hochschulvertreter nach Kibuye, Ruanda, gekommen, um ein gemeinsames Konzept für den Bachelor of Arts zu entwerfen.

Im Austausch der Hochschulen wurde deutlich, dass sich die gesellschaftlichen Herausforderungen und Themen in der akademischen Ausbildung im Bereich der Diakonie, trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen, ähneln. Der angestrebte Studiengang Internationale Diakonie und Soziale Arbeit (BA) soll helfen, akademische Ausbildungsangebote zur Diakonie in Afrika und Asien auszubauen und die Professionalisierung und Aufwertung des diakonischen Dienstes in den Kirchen zu stärken. Die Internationalität von Studierenden, Lehrenden und Lernorten eröffnet verschiedene kulturelle Perspektiven, die für Lehre und Praxis der Diakonie einen erheblichen Zugewinn darstellen. "Der Erwerb dieser interkulturellen Kompetenzen ist auch für Studierende aus Deutschland dringend nötig und hochinteressant", so Prof. Dr. Hilke Bertelsmann, Rektorin der FH der Diakonie in Bethel. "Als die VEM mit der Idee eines Internationalen BA-Studiengangs zur Diakonie an uns herantrat, war ich durchaus skeptisch", bekennt Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann, Rektorin der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, "aber nicht zuletzt die produktive Atmosphäre, das hohe Interesse und die bereichernden neuen Blickwinkel der Hochschulen aus Tansania, Indonesien und Ruanda haben mich motiviert und überzeugt, dass ein gemeinsam entwickelter internationaler Studiengang gelingen kann."

"Auch wenn noch viele Fragen offen sind, war das Treffen ein großer Erfolg und wichtiger Schritt", betont Pfarrer Matthias Börner, Leiter der internationalen Diakonie der VEM. "Ein solches Studienangebot würde nicht nur den dringenden Bedarf der Kirchen in der VEM treffen, es stärkt auch die Entwicklung des Profils des VEM-Bildungszentrums Bielefeld-Bethel als Praxispartner für internationale akademische Ausbildungsprogramme der Diakonie."

Bei den Gesprächen über Strukturen und Inhalte des internationalen Studiengangs in Kibuye, Ruanda, vom 24. bis 29. November 2017 nahmen neben Vertreterinnen der FHDD und der EvH Bochum, Prof. Dr. Godwill David Mrema und Pfarrer Robert Charles Lymo, Tumaini Universität Daressalam, Prof. Dr. Elisée Musemakweli und Dr. Oliver Ndayizeye, beide Protestantische Universität von Ruanda, sowie Diakonin Serepina Sitanggang und Pfarrerin Debora Sinaga, Diakonissenschule der Christlich Protestantischen Batak-Kirche aus Sumatra, Indonesien, teil. Pfarrer Matthias Börner, Dr. Muke Nagaju und Priscilla Pascua Quezon begleiteten als VEM-Delegierte die Begegnung.


Quelle: Evangelische Kirche von Westfalen
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