Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Altreformierte bereiten sich auf das Calvinjahr vor

21. Mai ab 9 Uhr in Nordhorn

Auf ihrer eintägigen Synodaltagung befasst sich die Evangelisch-altreformierte Kirche mit Aktivitäten im Calvinjahr 2009 und hat dazu den EKD-Koordinator Dr. Achim Detmers eingeladen.

 

Am 21. Mai tagt die Synode der Evangelisch-altreformierten Kirche ab 9 Uhr in den Räumen der altref. Gemeinde in Nordhorn. Dr. Achim Detmers wird Veranstaltungen und Initiativen zum Calvinjahr 2009 vorstellen, der Jugendausschuss hat mit dem Theologieausschuss für Gruppengespräche der Synodalen ein Papier über das Ablegen des Glaubensbekenntnisses vorgelegt, und auch die Fortbildung der Hauptamtlichen wird Gegenstand der Beratung sein.


Fritz Baarlink, Präses der Ev.-altref. Kirche
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