Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

27. Januar 2009 – Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Eine Predigthilfe der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

»Mache an mir ein Zeichen zum Guten« (Psalm 86,17) - unter diesem Psalmwort erscheint die Predigthilfe der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) zum Gedenktag 27. Januar 2009.

Die Predigthilfe zum 27. Januar erscheint demnächst als PDF auf der Homepage der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste hier >>>

Die Predigthilfe als PDF >>>

Inhalt 

I. »Mache an mir ein Zeichen zum Guten« (Psalm 86,17)

»Mein Werk ist dem Frieden gewidmet …«
Dani Karavan und seine Werke in Deutschland
Ingrid Schmidt

»Mache an mir ein Zeichen zum Guten«
Psalm 86 in Auslegung und Auswirkung
Helmut Ruppel

Zu Tisch mit Abraham, Isaak und Israel
Predigtmeditation zu Matthäus 8,5-13
Matthias Loerbroks

27. Januar 2009 – Liturgie im Gottesdienst zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am dritten Sonntag nach dem Epiphaniasfest
Helmut Ruppel

II. »Die Untergegangenen und die Geretteten« (Primo Levi)

Ehrung eines Wehrdienstverweigerers – ein Zeuge Jehovas
Hans-Rainer Sandvoß

Tag der Befreiung – Befreiung für die »Rosa-Winkel-Häftlinge«?
Thomas Beckmann

Stolpersteine
Monika Richarz

Projekt »Gedenkstunde« oder: Wie vollzieht sich »Gedächtnis«?
Helmut Ruppel, Ingrid Schmidt

III. Materialien / Notizen zu Büchern und Filmen

Bücher und andere Materialien für Jugendliche
Ingrid Schmidt

Filme zum Nationalsozialismus und zu Auschwitz
Karlheinz Horn

III. ASF-Freiwillige und Partner berichten

Diese Freiwilligen sind das Beste, was Deutschland uns Überlebenden geben kann
Rede von Mirjam Ohringer zum Shoah-Gedenktag beim Jubiläum 50 Jahre ASF
The Change We Need

Als Freiwilliger im US Holocaust Memorial Museum Washington D.C.
Andre Becker

Wir wünschen uns ein Leben in Frieden!
Claire Gordziel

»Das ist kein Zufall, das ist Schicksal«
Waltraud Mann

Intensive Auseinandersetzung mit Orten der Vernichtung
ASF-Gedenkstättenfahrten 2008
Anna Meier

Kollektenbitte für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

»GehDenken« – ein klares »STOPP« zum Rechtsextremismus

Ein Fünf-Jahrzehnte-Buch für die deutsche Gesellschaft
»Aber man kann es einfach tun« ist weit mehr als ein Buch zur ASF-Geschichte
Helmut Ruppel


Barbara Schenck
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
Nach Gott fragen und klagen

"Bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst" (5. Mose 4,9). Die Aufforderung: Erinnere dich! ist ein biblischer Ruf. Der Gedenktag 27. Januar ist somit auch für reformierte Gemeinden ein besonderer Tag, den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Predigthilfen, Gottesdienstentwürfe und Texte, die sich der Frage stellen: Wo war Gott in Auschwitz? hier auf reformiert-info.
Wächter, wie weit ist es in der Nacht?

Das kleine Lied des Propheten Jesaja bewahrt Leidenserfahrungen. Das Bild der "Nacht" ist "wirklichkeitswund". Die Worte sind überliefert, der Welt ein Leidensgedächtnis zu geben. Eine Predigt am Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus. Von Jürgen van Wieren
 

Nach oben    E-Mail