Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Der Überfall auf Polen vor 70 Jahren - der Beginn des Zweiten Weltkriegs (1939-1945)

Materialien, Termine, Infos auf reformiert-info

Quelle: Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 183-51909-0003, Urheber: Sönnke, Hans und WIKIPEDIA

Foto: Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1.9.1939. Soldaten zerstören den Schlagbaum an der deutsch-polnischen Grenze in der Nähe von Danzig.

 

 

 

 


Barbara Schenck
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Erinnerung an den Kriegsbeginn auf den Emder Friedenstagen

Der Friedensbeauftragte der Evangelisch-reformierten Kirche, Pastor Bert Gedenk aus Emden, erinnert an den Anfang des 2. Weltkriegs vor 70 Jahren. „Am 1. September 1939 begann Deutschland mit dem Überfall auf Polen den fürchterlichsten Vernichtungskrieg der Weltgeschichte“, so Gedenk.
1. September, 12 Uhr, Präses Schneider, Evangelische Kirche im Rheinland, predigt in der Johanneskirche in Düsseldorf, anschließend Podiumsdiskussion: Erinnern für die Zukunft der deutsch-polnischen Beziehungen und Europas

Aus Anlass des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen predigt Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, am kommenden Dienstag, 1. September 2009, in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz, in Düsseldorf. Der Überfall auf Polen am 1. September 1939 markiert den Beginn des Zweiten Weltkriegs, der in der Geschichte als Vernichtungskrieg beispiellos ist.
Materialien der Aktion Sühnezeichen Freidensdienste (ASF)

Materialien für einen Jugendgottesdienst, Prof. Dr. Robert Traba über die Polyphonie der Erinnerung, Flyer mit Infos: Vom 1. September 1939 zum 9. November 1989
''Der Überfall Hitler-Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 mahnt uns in jeglicher Weise zur Skepsis gegenüber militärischen Mitteln''

Renke Brahms, der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), hat mehr Geld für die zivile Lösung von Konflikten gefordert, meldet der epd.
Auf Verwüstung und Tod folgte ein mutiger Einsatz für Frieden und Versöhnung

Am Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf das Nachbarland Polen, mit dem der Zweite Weltkrieg seinen Anfang nahm, hat Präses Nikolaus Schneider (EKiR) die Versöhnungs- und Friedensarbeit nach Holocaust und beispiellosem Vernichtungskrieg gewürdigt.
 

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