Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

''Taufe als Berufung'' – in Deutschland und Argentinien

1. und 2. Juli 2011: Deutsch-argentinisches Treffen in Bielefeld

Deutsch-südamerikanische Partnerschaft: EKvW lädt zum „Forum Rio de la Plata“ ein

BIELEFELD/WESTFALEN - Zum dritten Forum „Rio de la Plata“ lädt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) gemeinsam mit der Evangelischen Kirche am La Plata am 1. und 2. Juli nach Bielefeld ein. Thema des Forums ist die Taufe: „Taufe als Berufung – Aspekte und Konsequenzen des ökumenischen Sakraments in der La Plata Kirche und Westfalen“. Zu dem Treffen werden auch Gäste aus Argentinien erwartet.

Hauptreferenten sind Pfarrer Dr. Aturo Blatezky, Leiter der Ökumenischen Menschenrechtsbewegung Movimiento Ecumenico por los Derechos Humanos (MEDH) aus Buenos Aires („Taufe und Protestantisch/Prophetisches Prinzip. Grundsteine und Herausforderungen auf dem Weg der Nachfolge Jesu in Südamerika“) und Pfarrer Dr. Reinhard Hempelmann, Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin („Befreit, beauftragt, ökumenisch verbunden. Praxis und Taufverständnis aus evangelischer Sicht“).

Tagungsort ist das Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus, Am Brodhagen 36, in Bielefeld. Die Tagungskosten betragen 40 Euro (ermäßigt: 20 Euro) bzw. – ohne Übernachtung – 15 Euro (ermäßigt: 10 Euro).

Weitere Informationen und Anmeldungen (bis zum 15. Juni) im Landeskirchenamt: Evangelische Kirche von Westfalen, Petra Steiner, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld, Telefon: 0521/594-244, E-Mail: petra.steiner(at)lka.ekvw.de.

Der Flyer zum Forum mit allen Infos (pdf)


EKvW, Pressemitteilung vom 4. April 2011
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