Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Wort der ACK zum Osterfest 2011

''Christus ist auferstanden!''

Anastasis, Erlöserkirche Chora, Istanbul

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) lädt am gemeinsamen Osterdatum die christlichen Gemeinden der Kirchen des Westens und der orthodoxen Kirchen ein, Zeichen der Freude und der Hoffnung zu setzen. Sie weiß sich an diesem Osterfest besonders mit den Christen verbunden, die um ihres Glaubens willen unter Diskriminierung und Verfolgung leiden.

Im Wortlaut: Wort der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland zum Osterfest 2011

"Christus ist auferstanden! Das ist die Botschaft des Osterfestes, die den christlichen Glauben mit Leben erfüllt und weltweit alle Christen verbindet. In diesem Jahr feiern alle Kirchen Ostern am selben Datum.

Wir Christen bekennen unseren Glauben an den auferstandenen Herrn Jesus Christus. Auf diesem Glauben beruht unsere Hoffnung. Diese Hoffnung wird uns in der Taufe geschenkt. Denn in der Taufe sind wir mit Christus begraben und auferstanden (Röm 6,3f).

Die christliche Hoffnung verschließt die Augen weder vor den vielfältigen Formen des Leides in dieser Welt noch vor dem Tod. Sie vergisst nicht, dass der Auferstehung Jesu Passion und Kreuz vorausgehen. Aber sie vertraut darauf, dass Leid und Tod nicht das letzte Wort haben, weil Gott sich in der Auferstehung als ein Gott gezeigt hat, der die Toten lebendig macht.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland weiß sich an diesem Osterfest besonders mit den Christen verbunden, die in anderen Teilen der Welt um ihres Glaubens willen unter Diskriminierung und Verfolgung leiden. Gestärkt durch die österliche Hoffnung wird sie sich für das Recht auf Religionsfreiheit für alle Menschen und ein friedliches Zusammenleben der Angehörigen verschiedener Religionen einsetzen.

Sie lädt alle christlichen Gemeinden dazu ein, am Osterfest gemeinsam Zeichen der Freude und Hoffnung zu setzen, die uns als Christen verbinden und tragen."

Bildkarte mit diesem Text und Motiv zum Bestellen (kostenlos) oder als PDF-Datei

Datei: ACK_Wort_zu_Ostern.

Bestelldaten:
Ökumenische Centrale
Ludolfusstraße 2-4
60487 Frankfurt am Main
info@ack-oec.de
Tel.: 069/247027-0

Quelle: Meldung der ACK auf www.oekumene-ack.de >>>

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Leeres Grab, Auferweckung, Auferstehung - Texte, von Johannes Calvin bis heute

 

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