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Kurzmeldungen


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
Friedrich Schorlemmer und Christian Wolff ziehen negative Bilanz


Aachener Friedenspreis verliehen
Der Preis ging an die Friedensinitiative „No MUOS“ und das Jugendnetzwerk JunepA


Kirchen feiern gemeinsam den 'Tag der Schöpfung'
Christliche Kirchen feierten am Freitag den ökumenischen


Ulrich Lilie fordert Einsatz für sozial Schwache
Diakonie-Präsident appelliert an Politiker


Dari-Bibel hilft beim Deutschlernen
Deutsche Bibelgesellschaft veröffentlicht zweisprachiges Lukas-Evangelium


Praktikumsprogramm des WCRC 2018
World Communion akzeptiert ab sofort Bewerbungen


'Neustart Demokratie'
Evangelische Akademie Frankfurt stellt neuen Programmschwerpunkt vor


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Reformation auf westfälisch

Neuauflage: »Westfälische Reformationsgeschichte«

Obschon erst 1993 erschienen, gilt Robert Stupperichs »Westfälische Reformationsgeschichte« als Standardwerk zum Thema Reformation in Westfalen. Zum Reformationsjubiläum 2017 wurde es nun im Auftrag des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte neu aufgelegt.

Ob reformiert oder lutherisch, ob Reformation in der Stadt oder auf dem Land oder »merkwürdige Ereignisse« wie das Täuferreich zu Münster (S. 236) - auch wenn Martin Luther nie in Westfalen war, hat seine Lehre im sowohl territorialpolitisch als auch konfessionell heterogenen Raum bleibende Spuren hinterlassen.

Der »Stupperich« bietet dazu neben dem präzisen historischen Überblick über die Reformationszeit in westfälischen Territorien auch eine theologische Einordnung der Ereignisse.

»Die ersten evangelischen Prediger in Westfalen«, »Haltung der westfälischen Bischöfe«, »der Ursprung der Confessio Augustana«, »Protestantischer Widerstand in der Stadt« oder »Die Entwicklung der Täuferherrschaft« sind dabei nur einige Stichworte aus dem Inhaltsverzeichnis des 552 Seiten starken Werks.

In der Neuauflage wurde das Literaturverzeichnis nicht nur aktualisiert, sondern auch um weitere Forschungsarbeiten erweitert, außerdem ist das Werk nun mit einem Glossar ausgestattet.
Inhaltlich bleibt es beim bewährten Alten, lediglich offensichtliche Versehen wurden korrigiert.

Die Ausgabe 2017 erscheint im Luther-Verlag im praktischen Taschenbuchformat und mit einem aufgefrischten Layout.

Quelle: www.evangelisch-in-westfalen.de/

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