Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Erwählung / Prädestination

Ist alles, was uns widerfährt, von Gott so geplant?
Die Lehre der Vorbestimmung (Prädestination) ist keine reformierte Erfindung, hat aber in der Theologie - insbesondere Calvins - eine bedeutende Rolle. Und ist höchst umstritten.

Georg Rieger
Eine Andacht von Gisela Ebmer, St. Pölten
Das Evangelische Wort, Sonntag, 11. 01. 2009, 6.55 Uhr - 7.00 Uhr Österreich 1 - online auf www.religion.orf.at. Eine Andacht zum Calvinjahr: Calvin und Hobbes, doppelte Erwählung und der Genfer Reformator Johannes Calvin

Barbara Schenck
in seinem Kommentar zu den Büchern Exodus bis Deuteronomium von 1563
von Achim Detmers
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