Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Taufe

Biblische und historische Perspektiven, Empfehlungen für die evangelische Praxis der Taufe, erstellt vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK)
Eine Broschüre rund um die Taufe, in der "sich die einmalige Beziehung von Gott und Mensch (manifestiert). Dem Täufling wird das Evangelium von Jesus Christus zuteil, mit dem sich Gott der Welt und den Menschen zuwendet und sie zur Umkehr aus der Sünde aufruft, das heisst, aus der Entfremdung von Gott, den Mitmenschen und von sich selbst." (Thomas Wipf)

Quelle: Medienmitteilung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds, Jerusalem, Bern, 5. November 2010
Themenheft mit Mini-CD für das Themenjahr 2011 der Lutherdekade
EKD. Unter dem Titel „Taufe und Freiheit“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) jetzt zum dritten Mal ein Magazin zu einem Themenjahr der Lutherdekade veröffentlicht. Nach den personenbezogenen Magazinen „Calvin“ (2009) und „Melanchthon“ (2010) trägt das dritte EKD-Heft für das Themenjahr 2011 den Titel „Taufe und Freiheit“.
Hans-Martin Lübking refrierte auf der Pfarrkonferenz des Kirchenkreises Siegen im Gemeindehaus Dautenbach
Wer in seinem Leben nicht frühzeitig als Kind oder spätestens als Jugendlicher mit Kirche, Religion und Glauben in Berührung kommt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit kaum eine Chance, in späteren Lebensjahren ein positives Verhältnis zu Kirche und Religion zu entwickeln.

Karlfried Petri, Kirchenkreis Siegen, Haus der Kirche, Öffentlichkeitsreferat, 3. Februar 2011
Früher dauerte die Taufe drei Jahre – heute zehn Minuten
Christian Grethlein mahnt ein Nachdenken über die Taufpraxis auch in reformierten Gemeinden an. Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche nimmt das ‚Jahr der Taufe‘ zum Anlass und diskutiert über die Bedeutung der Taufe.

Georg Rieger, 19. Mai 2011
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