Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Mission

Vorstellung des Digitalisierungsprojekts am 28. August an «Wissen Mobil» in Aarau und vom 17 bis 19. September am Fest der Wissenschaften in Basel
RNA. Mission 21, das evangelische Missionswerk in Basel, stellt ab 2011 rund 6000 historische Karten aus seinem Archiv ins Internet. Das Projekt wird am 28. August in Aarau und vom 17. bis 19. November in Basel vorgestellt. Das Projekt «Landkarten online – historische Raumforschung im Cyberspace» wolle digitalisierte historische Fotografien und Landkarten aus dem Archiv von Mission 21 via Internet einem grösseren Publikum zugänglich machen, wie Mission 21 schreibt.

RNA, Reformierte Nachrichten, 20. August 2010
Dana L. Robert spricht zur Eröffnung von ''Edinburgh 2010''
''In der Lebenszeit der hier versammelten Menschen hat die Christenheit eine der größten Veränderungen in ihrer 2000-jährigen Geschichte vollzogen'', sagte Dr. Dana L. Robert, Professorin für Weltchristenheit und Missionsgeschichte in Bosten, zur Eröffnung der Jubiläums-Konferenz ‚Edinburgh 2010’ (2. bis 6. Juni). ''Sie ist heute eine multikulturelle Religion mit Gläubigen in allen bewohnten Kontinenten.'' Die Veränderungen, die sich im Verhältnis von Mission und Einheit der Christenheit seit der ersten Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910 vollzogen haben, beschrieb Dana Robert in ihrem Grundsatzvortrag in drei Schritten.
Verwandelnde Nachfolge - Nachfolge, die Christ*innen verwandelt und Nachfolge, die die Welt verändert
örk. In der neuen Ausgabe der International Review of Mission beleuchten rund ein Dutzend Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen regionalen und konfessionellen Kontexten das Thema der nächsten Weltmissionskonferenz, die vom 8. bis 13. März 2018 in Arusha, Tansania, stattfinden wir
Gemeinden nehmen sich selbst als einladend und ''offen für alle'' wahr, Milieu-Untersuchungen zeigen: Das stimmt nicht.
„Die evangelische Kirche kann, darf und soll sich verändern, damit sie die Menschen erreicht mit ihrer Kernbotschaft, dass Gott in Jesus Christus die Menschen liebt und Gemeinschaft mit ihnen will.“ Mit einem deutlichen Appell hat sich am 4. Juni die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, dafür stark gemacht, dass Gemeinden offen und ehrlich prüfen, ob sie wirklich „offen für alle“ sind.

Pressemeldung der EKiR, 4. Juni 2011
RNA. Mit einem Appell für mehr soziales Engagement der Christen in der Welt ist am Sonntag die fünftägige Weltmissionskonferenz in Edinburgh (Schottland) beendet worden. 300 Delegierte aller christlichen Konfessionen haben die Neuausrichtung der Mission diskutiert - genau 100 Jahre nach der ersten Weltmissionskonferenz vom Juni 1910 in Edinburgh.

Reformierte Nachrichten, Schweiz, 7. Juni 2010
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