Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Bund

Israel, Kirche, Bund im Licht des Evangeliums der Treue Gottes
In seinem Vortrag "Das Evangelium der Treue Gottes. Von dem einen Bundeswillen Gottes mit Israel und der Kirche" (1999) bedenkt Michael Weinrich das Verhältnis der Kirche zu Israel. Einige Denkanstöße aus dem Vortrag in Kürze.

Barbara Schenck
Die Taufe in der Sicht einer Bundestheologie
Zwinglis Deutung der Taufe als "Zeichen des Bundes" fand auch Eingang in den Heidelberger Katechismus und ist somit ein noch heute im reformierten Konfirmandenunterricht gelehrtes Taufverständnis.

Barbara Schenck
Reformierte Reformatoren auf dem Weg einer Bundestheologie
Bei ihrer Auslegung der Bibel entdeckten reformierte Reformatoren, wie im Alten und Neuen Testament auf besondere Weise die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk als „Bund“ erzählt wird.

Barbara Schenck
Nation, Land und Staat Israel in postmoderner jüdischer Philosophie – ein Denkanstoß für christliche Bundestheologie?
David Novak, jüdischer Philosoph in Toronto, Kanada, reflektiert die biblischen Landverheißungen im Sinne traditioneller rabbinischer Auslegung und moderner Philosophie. Sein Fazit: Jüdische Bundestheologie begründet einen modernen Rechtsstaat, in dem Gemeinschaften unterschiedlicher ethnischer Herkunft und Religion zusammen im Land Israel leben.

Barbara Schenck
Kirche und Israel seit der Gründung des Staates 1948
Die Gründung des politischen Staates wurde von Beginn an und wird bis heute aus christlicher Sicht auf Grund der biblischen Landverheißung auch theologisch beurteilt. Zum Bund Gottes mit Abraham gehört die Zusage des Landes "von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom Euphrat" (1. Mose 15, 18).

Barbara Schenck
Von theologischer Rede bis in die Politik
Reformierte Tradition legte die biblische Rede vom Bund und den Bundesschlüssen sehr unterschiedlich aus. Der Bundesgedanke fand sogar Eingang in staatliche Verfassungen.

Barbara Schenck
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