Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Gott

Vollkonferenz begrüßt Votum zum Personsein Gottes
UEK. Die Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat das Votum des Theologischen Ausschusses „Mit Gott reden – von Gott reden. Das Personsein des dreieinigen Gottes“ den Kirchen und Gemeinden „zur Kenntnisnahme und Weitergabe“ empfohlen.
Predigt über die Dreieinigkeit Gottes von Georg Rieger
Die Rede vom dreieinigen Gott muss in den Gemeinden entstanden sein und sich selbst erklärt haben. Diese Errungenschaft gilt es zu bewahren, nicht die verschraubten Formulierungen der Konzile.

Georg Rieger, Nürnberg, Juni 2011
Die Verantwortung Gottes für Leid und Tod
Wir können uns nicht vorstellen, dass Gott für Grausamkeiten und sinnlose Tode verantwortlich ist. Aber kann es denn sein, dass Gott nicht eingreifen kann? Warum beten wir ihn dann um Hilfe an? Oder tut er es aus Berechnung nicht? Warum bezeichnen wir ihn dann als den 'lieben' Gott?
Was glauben wir von Gott?
Alle Christen glauben an Gott. Darin, wie sie das tun, gibt es allerdings Unterschiede: Was trauen wir Gott zu? Für wie gut, mächtig und nah halten wir ihn? Von Georg Rieger

Georg Rieger
Von Michael Beintker
Im Gottesdienst treffen zwei Bewegungen des Dienens zusammen: ein Dienen Gottes und ein Dienen der Gemeinde, die Gottesdienst feiert.
Eine Laudatio von Regine Munz
Zur Preisverleihung des Marga-Bührig-Preises an Magdalene L. Frettlöh für ihr Buch "Gott Gewicht geben" hielt Regine Munz die Preisrede. Die Laudatio eröffnet einen ersten Einblick in das preisgekrönte Buch.

Regine Munz, Preisrede für: Magdalene L. Frettlöh, Gott Gewicht geben - als WORD-Datei zum Download
Dr. Regine Munz, November 2007
Predigten, Gebete und andere Texte auf reformiert-info
Biblische und Dogmatische Wahrnehmungen
Das Buch zum Segen - die Dissertation von Magdalene L. Frettlöh (1997/98), gedruckt in 4. Auflage, Gütersloh 2002 - jetzt online auf reformiert-info; im PDF Stichwortsuche leicht gemacht
Magdalene L. Frettlöh im Gespräch mit Deborah Sutter - Podcast auf SRF 2 Kultur
Magdalene L. Frettlöh, Professorin für Systematische Theologie (Dogmatik) schreibt als erste Frau im deutschsprchigen Raum an einer Dogmatik. Im Gespräch mit Deborah Sutter entfaltet sie die Grundgedanken ihrer Theologie als Wissenschaft, "die ihren Gegenstand nicht kennt" (Elazar Benyoëtz).

Gespräch mit Prof. Dr. Magdalene L. Frettlöh: Die Rede von Gott – wo sie heute steht und wie sie stattfindet
Bischof Dr. Martin Hein sagt: Ja.
Glauben Juden, Christen und Muslime an denselben Gott? Beten wir zu demselben Gott? "Ja", antwortet Bischof Hein und fügt hinzu: "Aber wir tun es auf verschiedene Weise." Auf der Herbstsynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck entfaltete Hein seine Überlegungen zur Barmherzigkeit des einen Gottes und der spirituellen Gastfreundschaft, zu der der Ewige einlädt.

Bischof Dr. Martin Hein zu Barmherzigkeit Gottes und spiritueller Gastfreundschaft (2016 - Auszug aus dem Synodenbericht).pdf
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