Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Schöpfung

Von Michael Beintker, Münster
Reformierte Sommeruniversität 2007, Vorlesung am 27. August 2007

©Prof. Dr. Michael Beintker, Münster
„Der Anspruch des ‚Intelligent Design’, das Wirken Gottes beweisfähig zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.“
Für Dr. Christian Link, Professor für Systematische Theologie an der Universität Bochum, ist die Theorie des aus den USA stammenden „Intelligent Design“ (auf Deutsch: intelligenter Entwurf) allerhöchstens eine „sympathische These“.

Pressestelle der Lippischen Landeskirche
Gottesdienstentwurf für den 13. Dezember 2009 von ''Brot für alle''

Barbara Schenck
von Dr. Johannes zu Eltz, Katholischer Stadtdekan in Frankfurt am Main
am 3. Sonntag in der Osterzeit, Sonntag Misericordias Domini (14. April 2013) im Rahmen einer Predigtreihe zum Heidelberger Katechismus in der Evangelisch-reformierten Kirche in Frankfurt am Main.

Dr. Johannes zu Eltz, Katholischer Stadtdekan in Frankfurt am Main
Mit Tieren Gott preisen, von Tieren lernen
Eine sommerliche Kolumne in sieben Folgen. Von Barbara Schenck
Johannes Calvin antwortet auf eine „unredliche“ Frage
Was hat der ewige Gott getan, bevor er die Welt erschuf? Warum hat er solange damit gewartet? Viele spöttische Fragen wurden und werden immer wieder an die biblische Schöpfungsgeschichte gestellt. Calvin gibt eine kurze klare Antwort.

Barbara Schenck
Kreationismus und „intelligentes Design“ – kritisch betrachtet
Das neue Heft der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) bietet Argumente gegen die Theorien des Kreationismus. Der Natur- und Verhaltenswissenschaftler Hansjörg Hemminger informiert über die aktuelle Evolutionsbiologie und beleuchtet kritisch die pseudowissenschaftlichen Argumente des Kreationismus und die unvernünftigen „theologischen Schlüsse aus der empirischen Naturerkenntnis“ des „intelligent Design“.

Barbara Schenck
Dialektische Theologie versus Kreationismus im ''Gottesprogramm''
Barth-Lektüre einmal anders – in einem Roman des amerikanischen Schriftstellers John Updike. Das Thema: Wort-Gottes-Theologie contra Kreationismus. Der Student Dale Kohler will die Existenz Gottes mit einem Computerprogramm beweisen. Professor Roger Lambert hält ihm entgegen: Ein Gott, den man „aus dem Herzen der Natur“ beweisen könne, mache den Glauben billig.

Barbara Schenck
Eine Orientierungshilfe der EKD
EKD. Über Weltentstehung, Evolutionstheorie und Schöpfungsglauben sowie über die Behandlung dieser Themen in der Schule wird seit längerem eine intensive Debatte geführt. Viele Beiträge zu dieser Debatte gingen davon aus, "dass entweder die Evolutionstheorie dem Schöpfungsglauben oder der Schöpfungsglaube der Evolutionstheorie weichen muss. Das wird jedoch weder der einen noch der anderen Seite gerecht", meint dazu der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, im Vorwort einer Orientierungshilfe des Rates der EKD. Diese steht zum Download bereit.
Vorbildfunktion soll genutzt werden
Kirchengemeinden, diakonische Einrichtungen und kirchliche Träger von sozialen Einrichtungen können hohe Zuschüsse des Bundes für klimaschützende Maßnahmen in Anspruch nehmen.

BMU-Seite mit den verschiedenen Förderprogrammen
Georg Rieger / Quelle: Bundesministerium für Umwelt
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