Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Bekenntnisse

Nach reformiertem Verständnis ist der Glaube immer wieder neu herausgefordert zu sagen, was Sache ist.

Am 19. Januar 1563 unterschrieb Kurfürst Friedrich III. die Vorrede zur ersten gedruckten Ausgabe des Heidelberger Katechismus.
In 129 Fragen und Antworten (= Artikeln) werden in ihm Grundlagen des christlichen Glaubens aus reformiert–reformatorischer Sicht behandelt und diese Artikel werden den 52 Sonntagen des Jahres zugeordnet – zum sonntäglichen gottesdienstlichen Gebrauch.
Zum 70. Geburtstag der Barmer Theologischen Erklärung
Ein Plädoyer, sich von der Freiheit und Entschiedenheit der Barmer Synode anstecken zu lassen. Von Michael Weinrich.
Infos und Materialien zum ''Barmer Bekenntnis'' auf einen Blick

Barbara Schenck
Und der Glaube wird bekannt: in der Bibel - in der Kirche - im Alltag
"Ich schäme mich des Evangeliums nicht" (Röm 1,16), schreibt der Apostel Paulus. Offen und frei, öffentlich und ungezwungen spricht der Glaubende von Gott, von Jesus Christus und vom Heiligen Geist. Gott hat Gutes an mir getan, bekennen Christen und preisen seinen Namen. Mit ihrem Bekenntnis stehen Christen zu dem, was ihnen selbst im Glauben widerfahren ist. Im Bekenntnis sagen sie vor aller Welt, was sie im Glauben erkannt haben. Ihr Bekennen wird zum wahren Bekennen, wenn den Worten Taten folgen.

Barbara Schenck
von József Ferencz
zum 500. Gedenkjahr von Franz Davidis ins Deutsche übertragen von Remigius Suter

veröffentlicht im November 2010
online im PDF
Transkription von E. F. Karl Müller, D. und ord. Professor der Theologie zu Erlangen, aus: „Die Bekenntnisschriften der reformierten Kirche“ Leipzig, 1903; durchgelesen und mit weiteren Fußnoten versehen durch Remigius Suter © Ziefen, 2010

bs
www.heidelberger-katechismus.net
Hannover, 16. März 2011 – Der Reformierte Bund in Deutschland hat anlässlich des 2013 bevorstehenden 450. Jubiläums des Heidelberger Katechismus eine Internetseite gestartet.

Hannover, den 16. März 2011
Ein ''Vor-Heidelberger-Katechismus'' von Johannes Oekolampad - online im PDF
''Frag. Wer iſt ein todtſchläger? Antwort. Wer ein nydig oder zornmüetig hertz hat / vnnd raachgirig.''

Quelle: auf reformiert-info mit freundlicher Genehmigung von von Remigius Suter, 2011
Entwurf für einen neuen Katechismus, verfasst von Franz Christ, Basel
Was ist der Gehalt des christlichen Glaubens? Der Entwurf eines Katechismus, unter dem Einfluss so unterschiedlicher Theologen wie Friedrich Schleiermacher, Karl Barth und Eberhard Jüngel gibt Antwort für das 21. Jahrhundert.

Barbara Schenck, 3. Dezember 2011
Erinnerung an die Barmer Theologische Erklärung von 1934 für jeden Schreibtisch
Es ist nun 76 Jahre her: Vom 29. bis 31. Mai 1934 tagte in Barmen die erste Bekenntnissynode. Sie verabschiedete die Barmer Theologische Erklärung. Das zur Barmer Erklärung passende Denkmal der vielen Ja-Sager und der wenigen Nein-Sager, geschaffen von der Wuppertaler Künstlerin Ulle Hees, steht seit 25 Jahren in der Fußgängerzone in Wuppertal-Barmen, gegenüber der Gemarker Kirche. Ein zweiter Guss befindet sich im Landeskirchenamt in Düsseldorf. Jetzt hat die Künstlerin auf Anregung der CityKirche Barmen eine stark verkleinerte Gussform geschaffen und so die Fertigung des Mahnmals auch als handliche Bronze-Skulptur für den Schreibtisch ermöglicht.
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