Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Schöpfung

Von Lukas Vischer
Im Blick auf Calvins Verständnis von Gott, dem Schöpfer, der Vorsehung im Allgemeinen und konkret in der Frage nach sozialer Gerechtigkeit, nach Zinsnahme, Sabbatruhe und Krieg kommt Vischer zu dem Fazit: Calvins Verdienst sei es, ''das alttestamentliche Denken der christlichen Kirche neu vermittelt zu haben''. Auch Menschen von heute rufe der Reformator dazu auf, ''zu den Maßen zurückzufinden, die Gott dem Menschen gesetzt hat''.
Unterstützung für die Entwicklungspolitische Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke
Auf Vorschlag des Moderamens hat die Hauptversammlung auf ihrer Tagung in Frankfurt am 31. Oktober den Beitritt zur Klima-Allianz beschlossen.

Georg Rieger
EKD-Synode 2008 in Bremen
Die epd-Dokumentation der Beiträge zu Klimawandel – Wasserwandel – Lebenswandel auf der EKD-Synode in Bremen ist erschienen.

Barbara Schenck
Natürliche Grenzen der energetischen Nutzung von Biomasse respektieren
(Bonn/Stuttgart, 13.02.2009) "Agrotreibstoffe können negative Klima- und Ökobilanzen aufweisen. Durch den Einsatz bereits marktreifer Technologien lassen sich die EU-Klimaschutzziele im Kraftfahrzeugsektor wesentlich effektiver erreichen. Deshalb fordern wir einen Ausstieg aus dem EU-Ziel einer zehnprozentigen Beimischungsquote von Agrotreibstoffen bis 2020, sowie eine schrittweise Rücknahme der derzeitigen Beimischungsquoten," sagt Wilfried Steen, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdienstes.

Pressemeldung des EED, 13. Februar 2009
Ökumenischer Tag der Schöpfung: Erklärung gegen Atomkraft
BIELEFELD/WUPPERTAL - Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) fordern die Bundesregierung auf, eine Wende in der Energiepolitik herbeizuführen. „Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken führen in eine gefährliche Sackgasse“, erklären Präses Dr. h.c. Alfred Buß (EKvW) und Dr. Jochen Motte, Vorstandsmitglied der VEM, zum Ökumenischen Tag der Schöpfung am 3. September.

Pressemeldung der EKvW, 3. September 2010
''Einblicke in Gottes Heilspläne in Natur und Geschichte sind uns verwehrt''
Wien (epd Ö) - "Darwin hat nicht nur die Sonderstellung des Menschen im Reich der Natur erschüttert, sondern auch die Macht der Kirche in Fragen des Weltbildes", betont der evangelisch-lutherische Theologe Ulrich Körtner in einem Beitrag für den Science-Channel auf orf.at.
Die Energiewende ist machbar!
Seit der Gründung 2007 haben sich bereits über 100 Organisationen dem Bündnis „die Klima-Allianz“ angeschlossen. Neben Umweltverbänden, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen engagieren sich auch die Kirchen und kirchliche Organisationen für das gemeinsames Ziel einer konsequenten Klimapolitik.
ÖRK-Feature von Celia Deane-Drummond
Der sich rasch entwickelnde Bereich der Stammzellenforschung mobilisiert ungeheure Geldmengen an privaten und staatlichen Zuschüsse. Aber er wirft auch tiefgehende ethische Fragen zur gesundheitlichen Gerechtigkeit und zur Würde menschlichen Lebens auf.

Ökumenischer Rat der Kirche, Feature am 18. November 2009
Ein Kommentar von Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der EKvW
In Kopenhagen ist nicht der Klimaschutz gescheitert, aber eine wirkungslose Politik wolkiger Absichtserklärungen. Am Ende des Weltklimagipfels steht weniger als ein fauler Kompromiss. Im Hinterzimmer, am normalen Konferenzgeschehen vorbei, hatten die USA, die EU und die BASIC Staaten (Brasilien, Südafrika, Indien und China) eine sogenannte Kopenhagen-Übereinkunft erarbeitet. Nach stundenlangem Ringen wurde dieses substanzlose Papier vom überwiegenden Teil der Staatengemeinschaft gerade einmal zur Kenntnis genommen.

Ein Kommentar von Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der EKvW, 22. Dezember 2009
Energie sparen und Orgeln schützen
Der Energieexperte und Kirchenmusiker Christian Dahm (EnergieAgenturNRW, Wuppertal) rät zu Klimaschutz und Bewahrung der Bausubstanz.

bs
< 21 - 30 (39) > >>
 

Nach oben    E-Mail