Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Kirchenverständnis

Gedanken zur Diakonie der Kirche – auf den Seiten des Diakonischen Werks der Evangelisch-reformierten Kirche
Dana L. Robert spricht zur Eröffnung von ''Edinburgh 2010''
''In der Lebenszeit der hier versammelten Menschen hat die Christenheit eine der größten Veränderungen in ihrer 2000-jährigen Geschichte vollzogen'', sagte Dr. Dana L. Robert, Professorin für Weltchristenheit und Missionsgeschichte in Bosten, zur Eröffnung der Jubiläums-Konferenz ‚Edinburgh 2010’ (2. bis 6. Juni). ''Sie ist heute eine multikulturelle Religion mit Gläubigen in allen bewohnten Kontinenten.'' Die Veränderungen, die sich im Verhältnis von Mission und Einheit der Christenheit seit der ersten Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910 vollzogen haben, beschrieb Dana Robert in ihrem Grundsatzvortrag in drei Schritten.
Andreas Mühling, Impulsreferat auf der Landesynode in Duisburg 2010
Auf der Generalsynode 1620 in Duisburg kamen strenge „Calvinisten“ mit „Zwinglianern“ und mit Vertretern eines „Mittelweges“ zusammen. Was bedeutete diese unterschiedliche Positionierung innerhalb des reformierten Protestantismus für den presbyterial-synodalen Leitungsgedanken? fragt Prof. Dr. Andreas Mühling 400 Jahre später und antwortet: ''das'' reformierte kirchliche Leitungsmodell gebe es nicht, erst recht nicht ''das'' presbyterial-synodale Prinzip. Die Stärke evangelisch-reformierter Kirchenleitung liege ''gerade darin, flexibel auf die Herausforderungen der Zeit reagieren zu können.''
Predigt in Frankfurt, St. Katharinen, 16. Juni 2013
von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, EKHN zu Frage 54 und 55 im Heidelberger Katechismus

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, Frankfurt am Main
Freitags ein Denkanstoß aus dem Hause Israel

Barbara Schenck
Überlegungen zum Verhältnis von Religion und Staat. Von Jochen Denker
Nach Kruzifix-Urteil und Kopftuch-Verbot muss sich die Kirche nach ihrem Selbstverständnis und ihrem Umgang mit der Religionsfreiheit fragen lassen.

Dr. Jochen Denker, Wuppertal-Ronsdorf
Wer hat was zu sagen?
Das Kirchenverständnis ist heute eine der Fragen, in der sich die Reformierten am meisten von anderen Konfessionen unterscheiden.

Georg Rieger
Chancen und Gefahren einer zielgruppenorientierten Angebotspolitik - nach Sinus-Milieus

Georg Rieger, Januar 2011
Ein offener Brief aus Baden dankt Homophilen, dass sie trotz Diskriminierung ''der Kirche die Treue gehalten haben''.
Das neue Pfarrdienstgesetz der EKD hat in einigen Kirchen die Diskussion ausgelöst, ob homosexuelle Partnerschaften im Pfarrhaus gelebt werden dürfen. Was in einigen Kirchen längst Praxis ist, wird anderswo heftig bestritten. Eine Initiative innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden nimmt Stellung: Eine homosexuelle Partnerschaft widerspricht "weder den Dienstpflichten eines Pfarrers/einer Pfarrerin noch dem Bekenntnis zu Jesus Christus ".
von Ilka Werner, Neuss
Die Freiheit der Kirche vor "staatlicher Einmischung" und "klerikaler Dominanz" sichert die presbyterial-synodale Kirchenordnung. Sie vertraut die Leitung der Gemeinden "nicht dem geweihten Klerus, sondern der ganzen Gemeinde" an. Diese Ordnung muss laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) gewahrt werden. Im Einzelnen zu klären bleibt aber: Was ist presbyteriale, was synodale Aufgabe? Funktioniert diese Ordnung heute, im Jahr 2012, in der EKiR?, fragt Pfarrerin Dr. Ilka Werner und plädiert in ihrem Vortrag auf der Kreissynode Oberhausen für eine Weiterentwicklung der presbyterial-synodalen Ordnung.
< 31 - 40 (47) > >>
 

Nach oben    E-Mail