Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Ethik

Ein Gesetzentwurf soll die Sterbehilfe liberalisieren aber das Geschäft damit verbieten
In der Schweiz spielen evangelische und katholische Pfarrer bei den Sterbehilfeorganisationen mit. In Deutschland lehnen Kirchenvertreter die Sterbehilfe meistens kategorisch ab. Wie kommt es zu solchen unterschiedlichen Auffassungen?

Georg Rieger
''Das große Kasino scheint immer noch nicht geschlossen''
Die andauernde Orientierung der DAX-Unternehmen am kurzfristigen Erreichen hoher oder höchster Gewinne trotz Finanzmarktkrise hat EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider beim 2. Peterskirchen-Dialog in Heidelberg am 18. Mai 2011 kritisiert.
In der reformierten Tradition spielt das richtige Handeln der Gläubigen eine wichtige Rolle. Nicht, um sich etwas bei Gott zu verdienen, sondern aus Dankbarkeit für den geschenkten Glauben sollen wir nach dem Willen Gottes handeln.

Georg Rieger
Professor Dr. Körtner referierte über ''Zeit zu leben – Zeit zu sterben''
Die Tötung auf Verlangen lasse sich christlich nicht rechtfertigen, Therapieverzicht oder der Abbruch medizinischer Behandlung sei hingegen nicht nur ethisch akzeptabel, sondern manchmal geboten, erklärte Professor Dr. Ulrich Körtner von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. „Weder aus rechtlicher noch auch christlicher Sicht haben wir das Recht, andere Menschen zum Leben oder Weiterleben zu zwingen, auch wenn wir alles dafür tun und ihnen helfen sollen, die kostbare und einmalige Gabe des Lebens zu achten“, so Körtner.

Quelle: EKiR-Pressemitteilung, 10. Januar 2012
Bericht von der ersten Tagung der neugegründeten ''Plattform Menschenrechte im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland''
von Mechthild Gunkel, Friedensbeauftragte des Reformierten Bundes

Mechthild Gunkel, Friedensbeauftragte des Reformierten Bundes , 7. Mai 2012
Neue Ausgabe von Ethik und Gesellschaft. Ökumenische Zeitschrift für Sozialethik online
Titel: Den Stall reinigen, aber kein Raum in der Herberge? Arbeitsmigration in Europa Mit Beiträgen von Jan-Dirk Döhling, Constanze Janda, Petr Štica und Hans-Ulrich Dallmann.
Erklärung des Moderamens des Reformierten Bundes zum 70. Jahrestag der US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 2015
Zum 70. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki fordert das Moderamen des Reformierten Bundes die Bundesregierung auf, »sich für den vollständigen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland stark zu machen«.
Thema Sterbehilfe: Franz Müntefering zu Gast in der Evangelischen Akademie Villigst
SCHWERTE/WESTFALEN - Die Beihilfe zur Selbsttötung ist und bleibt für Franz Müntefering ein Tabu. Nicht, dass er nicht darüber reden kann oder will. Ganz im Gegenteil: Immer wieder mischt er sich in die gesellschaftliche Debatte ein, erzählt von persönlichen Erfahrungen, dem Tod seiner Frau sowie seiner Eltern.
Marco Hofheinz im reformiert-info-Gespräch
Interview rund um die Frage: Welchen Pazifismus brauchen wir?
Gedanken zu einem Fernsehgottesdienst
von Claudia Währisch-Oblau, Essen

Claudia Währisch-Oblau, Leiterin der Abteilung Evangelisation bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), Mai 2011
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