Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Ethik

Kombination von geistiger Kapazität und Verletzlichkeit ist nicht dem Menschen vorbehalten
RNA. Dass Delfine intelligent sind, ist seit «Flipper» und durch ihre Kunststücke im Tierpark weithin bekannt. Neue Studien zeigen aber, dass ihr Hirn dem des Menschen sogar ebenbürtig sein könnte. Laut Forschern müssen die Tiere deshalb mit mehr Achtung behandelt werden.

Reformierte Nachrichten (RNA), 23. Februar 2010
in seinem Kommentar zu den Büchern Exodus bis Deuteronomium von 1563
von Achim Detmers
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