Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Gott im Bunde mit dem Menschen

Das Wort

Der Regenbogen ist das Symbol für den Bund Gottes mit den Menschen,der nach de Sintflut geschlossen und immer wieder erneuert wurde.

Bund bezeichnet die Beziehung zwischen Gott und Mensch: Gott schließ einen Bund mit seinem Volk. Gott bindet sich an den Menschen, verpflichtet sich selbst zu Gnade und Barmherzigkeit. Und der Mensch seinerseits? Im Bunde mit Gott, ein "Bundespartner" Gottes (Karl Barth), berufen, nach Gottes Weisungen zu leben.


Barbara Schenck
 

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