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Freie Wohnungen melden

Lippische Landeskirche bittet Kirchengemeinden um Unterstützung

Kreis Lippe. Die Lippische Landeskirche bittet ihre Kirchengemeinden darum, den Sozialämtern in den Kommunen ihre eventuell frei werdenden Wohnungen zu melden, damit sie von Flüchtlingen genutzt werden können. Damit könnten Flüchtlinge und Kommunen in ihrer Unterbringungsnot unterstützt werden. Die Miete ist durch das Sozialamt garantiert.

Der Detmolder Superintendent und Flüchtlingsbeauftragte der Lippischen Landeskirche, Dieter Bökemeier, bittet die Kirchengemeinden außerdem darum, bei den Gemeindemitgliedern dafür zu werben, dem Sozialamt entsprechenden Wohnraum anzubieten.

Hintergrund der Initiative ist die steigende Zahl der Asylbewerber: 2013 kamen mehr als 100.000 Asylbewerber nach Deutschland. Das sei erst knapp ein Viertel der Rekordzahl von 1992 (ca. 438.000 Asylanträge), so Bökemeier, stelle aber das Land NRW und die Kommunen vor große Herausforderungen. In den Jahren des Rückganges der Asylzahlen seien die Aufnahmekapazitäten massiv abgebaut worden. Auch die lippischen Kommunen hätten oft nur noch ein einziges Asylbewerberheim behalten. Jetzt reichten diese bald nicht mehr aus und es entstünden Pläne, die Sammelunterkunft-Kapazitäten wieder auszubauen.

Dieter Bökemeier: „Als Kirche setzen wir uns für Flüchtlinge ein. Wir haben ein Interesse daran, dass Menschen auf der Flucht bei uns Aufnahme finden können. Wir machen der Gesellschaft Mut, auch bei steigenden Zahlen Offenheit zu zeigen. Wir beraten und begleiten Flüchtlinge, die bei uns angekommen sind. Und wir unterstützen staatliche Stellen bei ihrer Aufgabe, für die menschenwürdige Unterbringung von Asylbewerbern zu sorgen.“ Dazu gehöre auch, dafür einzutreten, dass Flüchtlinge so bald wie möglich selbstbestimmt wohnen dürfen und nur kurz in Massenunterkünften untergebracht werden, die oft nur sehr beengte und provisorische Lebensbedingungen vorhalten. Superintendent Dieter Bökemeier: „Wenn Flüchtlinge früher in Privatwohnungen ziehen dürften, dann bräuchte es meines Erachtens weniger neue Sammelunterkünfte.“

Pressemeldung der Lippischen Landeskirche, 20. Januar 2014

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