Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

80 Jahre Barmer Theologische Erklärung

Politisch predigen – beten – singen – essen und trinken: eine Gottesdiensthilfe

Anstöße zu einer theologisch verantworteten und politisch bewussten Gottesdienstpraxis zum Barmer Jubiläum geben ...

... vier knappe Essays, u. a. von Landesbischof Ralf Meister (Hannover) und Professorin Andrea Bieler (Wuppertal). Zu jeder der Barmer Thesen gibt es einen Gottesdienstentwurf – sechs Impulse für eine gottesdienstliche Auffrischung des Bezugs zu „Barmen“ in aktuellen politischen Kontexten.

Das Themenheft wurde erstellt von gottesdienstlichen Arbeitsstellen des Rheinlandes und von Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit Partnern in Baden, Mitteldeutschland und Westfalen sowie mit dem Kirchenkreis Wuppertal.

zum Download (PDF)

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