Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Von Hoffnung manchmal geradezu verrückt

Themenpaket zu Kreuz und Auferstehung - zum Download

Foto: ekir.de

Was hat es mit dem Kreuzestod Jesu auf sich? Und warum glauben Christinnen und Christen an die Auferstehung? Ein neues Themenpaket der Evangelischen Kirche im Rheinland zu Passion und Ostern gibt Antworten.

Die Passions- und Osterzeit gehört zu den zentralen Ereignissen im kirchlichen Kalender. Ohne den Kreuzestod Jesu und seine Auferstehung gäbe es den christlichen Glauben gar nicht. Ostern ist daher das älteste und zugleich bedeutsamste Fest. In diesem Jahr begehen die Kirchengemeinden die Karwoche ab 13. April (Palmsonntag) und das Osterfest ab 20. April (Ostersonntag).

Doch was hat es mit dem Kreuzestod Jesu auf sich? Und warum glauben Christinnen und Christen an die Auferstehung? Ein neues Themenpaket der Evangelischen Kirche im Rheinland zu Passion und Ostern gibt Antworten.
So erklärt Präses Manfred Rekowski, warum Ostern sein Lieblingsfest ist. „Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass der Tod und seine Helfershelfer das letzte Wort haben. Da bin ich vor Hoffnung manchmal geradezu verrückt“, schreibt der Präses.

Der Kreuzestod Jesu bewahre ihn davor, gleichgültig wegzusehen, wenn ihm Leid begegnet, sagt Vizepräses Christoph Pistorius über den Karfreitag. Auch in den dunkelsten Augenblicken könnten Menschen mit Gott rechnen.

Die 732 Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland laden in der Passions- und Osterzeit zu einer Vielzahl von Gottesdiensten und Veranstaltungen ein – von Passionsmusiken, Agapefeiern, Osternachtsgottesdiensten bis hin zum Osterfrühstück. Das Themenpaket bietet dazu einen knappen Überblick. Es beantwortet außerdem die Frage, warum Eier zum Osterfest gehören und das älteste deutsche Kirchenlied „Christ ist erstanden“ den Kabarettisten Okko Herlyn fasziniert.

Das Themenpaket Passion und Ostern, das auch Bilder und Musiktipps umfasst, steht hier zum Download bereit: www.ekir.de/url/5Bf

Quelle: Pressemeldung der EKiR, 7. April 2014

 

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Leeres Grab, Auferweckung, Auferstehung - Texte, von Johannes Calvin bis heute

 

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