Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Jetzt als Video: Wer ist Jesus Christus für uns heute?

Von Peter Bukowski

Vortrag auf der Hauptversammlung des Reformierten Bundes in Villigst, 24. April - Video und Text

Der Vortrag von Peter Bukowski als PDF

Dem Glauben an die Göttin ›TINA‹, an das ›there is no alternative‹ erteilt Peter Bukowski eine klare Absage und entfaltet sein Christusbekenntnis im Dreischritt von Vergewisserung, Ermutigung und Wegweisung - in Anlehnung an die „innere Struktur“ des Bekenntnises von Belhar (1986).

„Mein Christus ist zugleich Herr der Welt“, so Bukowski. Ohne die Herausforderungen, vor die „die Schwestern und Brüder“ weltweit gestellt seien, sei die Frage nach dem eigenen Bekenntnis nicht zu beantworten. Ebenso wichtig sei das „Heute!“ im Bekennen. Es könne nicht darum gehen, eine einmal gefundene Antwort „nur noch einmal laut und deutlich zu wiederholen“. Und schließlich gebe es Rechtfertigung nicht ohne Heiligung, ohne Gottes „kräftigen Anspruch auf unser Leben“. Gott lasse mich nicht, „wie ich bin“, sondern bewege mich zur Umkehr.

Der Vortrag von Peter Bukowski als PDF

 

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