(Weiter zurückliegende Links auf Nachrichten anderer Internetseiten funktionieren möglicherweise nicht mehr.)
 

Kurzmeldungen


Kindesmissbrauch in evangelischer und katholischer Kirche
Öffentliches Hearing der Aufarbeitungskommission


Asylstreit spitzt sich zu
Vor weichenstellenden Sitzungen der Unionsparteien zeichnet sich keine Einigung im Asylstreit ab


Public Viewing in Kirchen
Gema-Lizenzen werden gut nachgefragt


'Es ist gut, eine Auswahl zu haben'
Stimmen zur Kandidatur von Rita Famos (CH)


Streit um '70 Jahre Staat Israel'
Präses Manfred Rekowski verteidigt Stuhlmanns Essay




Glaubensbiographie der Menschen geprägt
Rheinische Kirche trauert um Superintendent i. R. Friedhelm Polaschegg


Reformationstag wird in Hamburg Feiertag
Nach Schleswig-Holstein beschloss auch Hansestadt den 31. Oktober als Feiertag


Gemeinsames Abendmahl konfessionsverschiedener Ehepaare
Evangelische Kirche begrüßt katholisches Votum


65 Prozent der Bayern für Religionsunterricht
Bei Protestanten ist die Zahl noch höher


1 - 10 (397) > >>

Ein „wahrhaft ökumenisches Modell“

50 Jahre Arnoldshainer Thesen zur Abendmahlsgemeinschaft

Die Thesen, die eine 450jährige Trennung der Protestanten Europas beim Abendmahl beendeten, seien noch heute eine wesentliche Grundlage für das andauernde Zusammenrücken der Gliedkirchen der EKD, sagte der Wuppertaler Neutestamentler Andreas Lindemann auf der Festveranstaltung in Arnoldshain.

Am 27./28. Oktober feierte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) das 50jährige Jubiläum der Arnoldshainer Thesen, die noch heute wegweisend sind für die Kirchengemeinschaft zwischen Protestanten (reformiert-info berichtete unter: 50 Jahre Arnoldshainer Thesen). Einige Aussagen der Thesen wurden in die Leuenberger Konkordie von 1973 übernommen.

Als „wahrhaft ökumenisches Modell“ würdigte der niederländische Theologe Jan-Gerd Heetderks die Arnoldshainer Thesen. Heetderks, Ratsmitglied der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), sprach vom Geist der Offenheit zwischen den Verfassern der Thesen, die das gemeinsam gesagt hätten, was man habe gemeinsam sagen können, ohne sich auf einen „faulen Kompromiss“ zurückzuziehen. Eine solche „komplementäre Ökumene“ könne heute auch als Richtschnur dienen für das Zusammenwachsen der protestantischen Kirchen in Europa. Demgegenüber lege die „Ökumene der Profile“ zu viel Gewicht auf die Unterschiede.

Quelle und weitere Informationen: Homepage der EKD.
Ein Bericht


Barbara Schenck
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
 

Nach oben   -   E-Mail  -   Impressum   -   Datenschutz