Kirchengeschichtliche Forschung

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Wenn Sie sich über die Geschichte des reformierten Protestantismus informieren möchten oder Biografien von interessanten Persönlichkeiten suchen, finden Sie hier bei reformiert-info ausgewählte Darstellungen. Wir helfen Ihnen aber auch gerne weiter mit Links und Sammlungen auf anderen Seiten, die teilweise einen enormen Umfang an Material zur Verfügung stellen.

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60 Jahre Staat Israel

Kirche und Israel seit der Gründung des Staates 1948

Israels Flagge auf Massada

Die Gründung des politischen Staates wurde von Beginn an und wird bis heute aus christlicher Sicht auf Grund der biblischen Landverheißung auch theologisch beurteilt. Zum Bund Gottes mit Abraham gehört die Zusage des Landes "von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom Euphrat" (1. Mose 15, 18).

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen fasste am 29. November 1947 einen Beschluss, der die Errichtung eines jüdischen Staates im Lande Israel forderte. Ein halbes Jahr später, am 14. Mai 1948, wurde das britische Mandat über Palästina beendet und der Staat Israel errichtet.

Die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel, verkündet am 14. Mai 1948 (5. Ijar 5708), begründet die Staatsgründung nicht theologisch, erinnert aber an die Entstehung des jüdischen Volkes im Land Israel. Die Unabhängigkeitserklärung beginnt mit den Worten: 

„Im Lande Israel entstand das jüdische Volk. Hier prägte sich sein geistiges, religiöses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhängig. Hier schuf es eine nationale und universelle Kultur und schenkte der Welt des Ewige Buch der Bücher.
Durch Gewalt vertrieben, blieb das jüdische Volk auch in der Verbannung seiner Heimat in Treue verbunden. Nie wich seine Hoffnung. Nie verstummt sein Gebet um Heimkehr und Freiheit.
Beseelt von der Kraft der Geschichte und Überlieferung, suchten Juden aller Generationen in ihrem alten Lande wieder Fuß zu fassen …“ (Die Unabhängigkeitserklärung vom 14. Mai 1948 im vollständigen Wortlaut.) 

Zur Feier des sechzigsten Geburtstages des Staates Israel erinnert reformiert-info u.a. an

- kirchliche Verlautbarungen in den Jahren 1980-2001 zum Staat Israel
- Karl Barths Tauflehre unter dem Eindruck des 6-Tage-Krieges
- Auswirkungen des theologischen und kirchlichen Bemühens um eine Erneuerung des Verhältnisses von Kirche und Israel auf die politische Diplomatie in Deutschland (Tobias Kriener)
- an die „fragliche Wahrheit und Vernunft der biblischen Landtheologie“ in der Dogmatik von Friedrich-Wilhelm Marquardt
- an die möglicherweise „größte Herausforderung“ für christliche Theologie:
das Thema des Landes zu bedenken, so der Alttestamentler Frank Crüsemann

- die Sicht jüdischer zeitgenössischer Bundestheologie auf Zionismus und das Land Israel.

Aus Freude über das Bestehen des Staates Israel hat der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-jüdische Zusammenarbeit ein Themenheft zusammengestellt. Die Broschüre „60 Jahre Staat Israel. Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ dokumentiert den Staat Israel als „funktionierende Demokratie in einem rundum undemokratischem Umfeld“, als „wirtschaftlich starke Kraft mit einer führenden Rolle in den modernen Technologien“, als eine „multikulturelle Gesellschaft“, deren „Kreativität in Musik, Tanz, Literatur und Film“ in Europa wenig bekannt ist.


Barbara Schenck
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