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Gebet zu Pfingsten

von Jochen Denker

Foto: Jesper Noer / freeimages.com

Wir glauben oft,
dass das Heil der Welt mit uns selber steht und fällt.
Unbarmherzig werden wir mit uns selber
und mit unsren Mitmenschen.
Wir verlieren die Freude am Leben
und können in ihm oft nur noch Arbeit sehen...

Wir brauchen Deinen Geist

Guter Gott,
Dein Geist schwebte über den Wassern,
bevor das Leben auf Erden war.
Du hauchtest Deinen Geist den Menschen ein
und sie wurden lebendige Wesen,
dazu bestimmt,
in Frieden miteinander zu leben. 

Wir bekennen Dir,
dass wir oft anderen Geistern folgen
und den Deinen aus unserem Leben aussperren.
Wir erwarten oft so wenig von Dir,
meinen, alles selber in die Hände nehmen zu müssen. 

Wir glauben oft,
dass das Heil der Welt mit uns selber steht und fällt.
Unbarmherzig werden wir mit uns selber
und mit unsren Mitmenschen.
Wir verlieren die Freude am Leben
und können in ihm oft nur noch Arbeit sehen.
Wir suchen den kurzzeitigen Erfolg
und sind bereit dafür manches Opfer zu bringen
und vor allem anderen abzuverlangen.

Herr, wir brauchen Deinen Geist,
damit unser Leben Sinn bekommt,
der nicht heute aufflackert
und morgen schon wieder von gestern ist.
Wir brauchen Deinen Geist,
damit unsere Kirche neues Leben bekommt
und unsere Gesellschaft wieder Hoffnung,
die sich nicht nur an Geschäftszahlen
und Börsenkursen entzündet.

Hier stehn wir vor dir.
Leer sind unsere Hände.
Herr, füll uns ganz mit dir.

Amen.

 

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