Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Schalom - 60 Jahre Israel

Eine Wanderausstellung, vom 26. Mai bis 26. Juni in Köln, Haus der Kirche

- -
   

Auf Initiative des Intersynodalen Arbeitskreises Christen und Juden in Köln wurde eine Ausstellung erstellt, die 60 Jahre Staat Israel dokumentiert und über jüdisches Leben in Deutschland informiert. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und kann über den Arbeitskreis ausgeliehen werden.

Die Ausstellung „Schalom – 60 Jahre Staat Israel“ wird am 26. Mai im Haus der KIrche, Köln eröffnet.
Auf der Festveranstaltung spricht
Gesandter Ilan Mor, Stellvertretender Botschafter des Staates Israel in Deutschland über:
“60 Jahre Israel”

Zeit: 18 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Kirchenverband Köln und Region, Kartäusergasse 7-9, Köln

Zur Ausstellung erscheint eine Dokumentation und während der Ausstellung wird ein Begleitprogramm angeboten (Flyer als PDF).
Auf Nachfragen werden auch Führungen für Schulklassen angeboten.

Ansprechpartnerin: Studienleiterin Gerda E. H. Koch, Gemeinschaft Evangelischer Erzieher e.V. Rheinland/Saar/Westfalen (GEE), Tel: 0203-547244, info@gee-online.de

Die Ausstellung „Schalom – 60 Jahre Israel“ ist eine erweitere und aktualisierte Form der 1998 vom Nes Ammim-Verein erstellten Ausstellung samt Dokumentation: »Schalom ist mehr als nur ein Wort. Frieden. 50 Jahre Israel. Verantwortung und Versöhnung. Nes Ammim — Zeichen für die Völker«. Dokumentation zur Ausstellung, Düsseldorf 1998

Die Veranstaltungen vom 26. Mai bis zum 23. Juni:
26. Mai 2008, 18.00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Begrüßung: Superintendent Pfr. Rolf Domning, Ev. Kirchenverband Köln und Region
Musikbeitrag
Grußwort: Stellvertr. Stadtdechant Msgr. Rainer Fischer, Kath. Stadtdekanat Köln
Grußwort: Vertreter/in des Oberbürgermeisters, Fritz Schramma
Musikbeitrag
Festvortrag: “60 Jahre Israel” - Gesandter Ilan Mor, Stellvertretender Botschafter des Staates Israel in Deutschland
Musikbeitrag
Eröffnung und Besuch der Ausstellung
Es spielt das “Duo Appassionata”: Marta und Simon Kletinitch (Violine/Gitarre)

27. Mai 2008, 17.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung für LehrerInnen und MultiplikatorInnen
In Zusammenarbeit mit dem Schulreferat, Gerda E.H. Koch, Recklinghausen, Studienleiterin der GEE in Duisburg

3. Juni 2008, 18.00 Uhr
“Ich war dabei” - Erinnerungen zum Geburtstag Israels - Prof. Dr. h.c. Ruth Lapide, Frankfurt a.M., Pfarrerin Regina Doffing, Köln (Ltg.), Synodalbeauftragte

4. Juni 2008, 18.00 Uhr
“Wald und Wasser” - Der Jüdische Nationalfonds - die größte Umweltorganisation in Israel im Spiegel der Geschichte des Landes - Reuven Barak, München, Delegierter des JNF/KKL-Büros München; Dr. Peter-A. Gottschalk, Köln (Ltg.), Synodalbeauftragter

5. Juni 2008, 21.00 Uhr
Sondersendung im Bürgerfunk von Radio Köln 107.1

10. Juni 2008. 18.00 Uhr
“Vom Hass zur Partnerschaft” - 60 Jahre Israel und die deutsch-israelischen Beziehungen - Dipl.-Kfm. Horst Dahlhaus, Sankt Augustin, Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung i.R., Mitgründer von NES AMMIM und der DIG; Gerda E.H. Koch, Recklinghausen (Ltg.)

16. Juni 2008, 18.00 Uhr
Begegnungen in und mit Israel: Partnerschaften, Friedensdienste, Nes Ammim - Monika Möller, Köln, Ratsmitglied und Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins  Köln-Tel Aviv-Yafo; Oberstudienrätin Annemie Finken, Dreikönigsgymnasium Köln; Studienrätin Gudrun Liedtke, Lechenich; Oberstudienrat Hans-Gerd Roßbach, Lechenich, Gymnasium Lechenich in Erftstadt; Dr. Peter-A. Gottschalk, Köln, Mitglied des erweiterten Vorstands Nes Ammim Deutschland e.V. und Synodalbeauftragter; Pfarrer Siegfried Virgils, Bonn (Ltg.), Synodalbeauftragter, Vorsitzender des Intersynodalen Arbeitskreises Christen und Juden der Kirchenkreise in Köln und Umgebung (s.v.)

18. Juni 2008, 18.00 Uhr
“... Ist man vor Antisemitismus nur noch auf dem Monde sicher?” - Pfarrer Peter Andersen, Düsseldorf, Mitglied im Ausschuss Christen und Juden und Mitverfasser der gleichnamigen Handreichung der EKiR; Prof. Dr. Siegfried Hermle, Köln (Ltg.), Institut für Evangelische Theologie der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln

23. Juni 2008, 18.00 Uhr
“Israel: Ein Zeichen der Treue Gottes?” Die evangelische Kirche in Deutschland und der Staat Israel - Pfarrer Marten Marquardt, Köln, Leiter der Melanchthon-Akademie i.R.; Pfarrer Siegfried Virgils, Bonn (Ltg.)

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
 

Nach oben   -   E-Mail  -   Impressum   -   Datenschutz