Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Tag der Befreiung und 60. Unabhängigkeitstag Israels

8. Mai, 20 Uhr, Leseabend in der Theologischen Bibliothek der Lippischen Landeskirche, Detmold

Ruth Almog

In diesem Jahr fallen 8. Mai als Tag der Befreiung und der 3. Ijar als 60. Unabhängigkeitstag Israels zusammen. Aus diesem Anlass lädt der Beauftragte für jüdisch-christliche Begegnungen der Lippischen Landeskirche, Pfarrer Maik Fleck zu einem Leseabend in die Theologische Bibliothek ein. Gelesen werden unter anderem Texte von Ruth Almog.

Vorgelesen werden zum einen biografische Notizen aus der Aufbauzeit Israels von Ruth und Benjamin Margalith-Ehrmann und Schalom Ben-Chorin.
Zum anderen werden Auszüge aus Ruth Almog’s Erzählung “Ein Engel aus Papier” zu Gehör gebracht. Ruth Almog ist 1936 in Israel geboren. Sie zählt zu den bekanntesten Schriftstellerinnen in Israel und ihre Erzählung spielt in der Zeit vor der Staatsgründung Israels.

Musikalisch wird der Abend durch den israelischen Geiger Ariav Buchris mitgestaltet, der z. Zt. an der Detmolder Musikhochschule studiert.

Der Leseabend am 8. Mai beginnt um 20.00 Uhr in der Theologischen Bibliothek, Seminarstr.2, Detmold.
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Neubau der Herforder Synagoge sind willkommen.


Pressemitteilung der Lippischen Landeskirche/Birgit Brokmeier
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Kirche und Israel seit der Gründung des Staates 1948

Die Gründung des politischen Staates wurde von Beginn an und wird bis heute aus christlicher Sicht auf Grund der biblischen Landverheißung auch theologisch beurteilt. Zum Bund Gottes mit Abraham gehört die Zusage des Landes "von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom Euphrat" (1. Mose 15, 18).
 

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