Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Israelsonntag – 10. Sonntag nach Trinitatis – 27. Juli 2008

Arbeitshilfen, Exegesen, Meditationen, Predigten – zum Download

Auch in diesem Jahr stehen Predigthilfen und weiteres Arbeitsmaterial zum Israelsonntag am 27. Juli 2008 im Internet bereit. Im Mittelpunkt stehen die Bibeltexte Römer 11,25-32 und Daniel 9,15-19.

Aktion Sühnezeichen:
... und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht:
„Aus Zion wird kommen der Retter.“ (Brief an die Gemeinde in Rom, 11,26)

Die Arbeitshilfe der Aktion Sühnezeichen enthält Auslegungen von Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken, Leiter des Instituts für Kirche und Judentum in Berlin, zu Römer 11,25-32 und Lukas 19,41-48 sowie zahlreiche Texte und Hinweise auf Filme rund um das Thema „60 Jahre Staat Israel“.

Predigthilfe und Materialien für die Gemeinde als PDF zum Download auf der Internetseite von ASF >>>

Kloster Denkendorf:
„Schma Elohenu – Höre, unser Gott!“
Dr. Michael Volkmann, Landeskirchlicher Beauftragter und Dozent der Fortbildungsstätte Kloster Denkendorf für das Gespräch zwischen Christen und Juden, hat eine Arbeitshilfe für den Gottesdienst erstellt, ausgehend von Daniel 9,15-19. Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Was bedeutet „Israel“?
Ein jüdischer Kommentar zur Daniel-Perikope am Israelsonntag (Daniel 9,15-19). Von Gabriel H. Cohn
Predigtmeditation: 10. Sonntag nach Trinitatis (VI. Reihe)/Israelsonntag: Daniel 9,15-19
Das Gebet für den Staat Israel aus dem jüdischen Gebetbuch
Zur aktuellen Lage in und um Israel (März 2008)

Als PDF zum Download auf http://www.agwege.de/cms/startseite/arbeitshilfen/israelsonntag-9-november/

Begegnung von Christen und Juden:
„Auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft“
Der Verein zur Förderung des christlich-jüdischen Gesprächs in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern e.V. gibt ebenfalls eine Arbeitshilfe zum Israelsonntag 2008 heraus. Sie enthält u.a. Betrachtungen zu Römer 11,25-32, zur Frage nach dem Umgang mit biblischen Zukunftsaussagen, eine kommentierende Zusammenstellung von rabbinischen Texten zur Frage: Wer hat Anteil an der kommenden Welt?, sowie eine Predigt zu Römer 11,25-32.
Das von Barbara Eberhardt erstellte Heft kann beim beim BCJ bestellt werden:
Marsstraße 19, 80335 München
Tel.: 089/5595-688
Fax: 089/5595-8688
eMail: bcj.bayern@elkb.de
www.bcj.de


Barbara Schenck
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Kirche und Israel seit der Gründung des Staates 1948

Die Gründung des politischen Staates wurde von Beginn an und wird bis heute aus christlicher Sicht auf Grund der biblischen Landverheißung auch theologisch beurteilt. Zum Bund Gottes mit Abraham gehört die Zusage des Landes "von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom Euphrat" (1. Mose 15, 18).
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