Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit

Matthäus 6,13

Neunte Predigt in der Reihe „Der einfache Gottesdienst“ — Das Vaterunser. Von Dieter Manecke

0. „D e n n dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit“ (Mt. 6,13)
Ich weiß nicht, liebe Gemeinde,
ob es Ihnen beim Sprechen des Unser Vaters ähnlich geht wie mir: Dieser kurze Lobpreis aus dem 1. Chronikbuch gehört einfach dazu. Er muß einfach sein. Er kommt fast zwangsläufig und zugleich wohltuend wie von selbst. Und er beginnt mit einem  d e n n. Er begründet damit noch einmal jede der 6 Bitten. Er bringt den letzten Grund für all unser Bitten zur Sprache.
Manchmal denke ich dabei an einen Skispringer. Nach aufregendem Flug und sicherer Landung kommt zum Schluss das Stück freudiges Laufen-Lassen auf glattem Schnee. Das war’s. Keine Ängste mehr, keine weiteren Anspannungen – nur noch Erleichterung und Befreiung, Entlastung und Sicherheit auf festem Grund.
Darum liebe ich diesen schlichten Schlusssatz. Er gibt Boden unter die Füße. Er öffnet in allen Unsicherheiten um mich herum und in mir selbst den Blick bis in die Ewigkeit. Eigentlich müsste man ihn singen. Und das ist in manchen Gottesdienstordnungen auch so vorgesehen.

Früher sagten Katholiken: Die Protestanten haben am UnserVater einen Schwanz – wir nicht. In der Tat ist die Überlieferung des letzten hymnischen Satzes in den ältesten Textabschriften des Matthäusevangeliums noch nicht enthalten. Klar ist aber auch: Jüdische Gebete enden normalerweise mit einem Lobpreis. Wie bei uns in den Gottesdiensten die Psalmen enden mit dem Satz: Ehre sei dem Vater… Beim UnserVater ist dieser Schlusssatz – wie eine sehr frühe Gemeindeordnung beweist – offenbar bald üblich geworden und in biblischen Handschriften zu finden. Bei den Katholiken gehört der Lobpreis „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit“ inzwischen auch zum UnserVater.“ Wie schön!

1. Denn dein ist das R e i c h
Das heißt doch: Du himmlischer König bist an der Macht.  Noch nicht allen erkennbar. Aber definitiv. Und ab und an wird das wie ein ganz neues Bild erkennbar. Während meines zweiten Semesters habe ich im Radio mitten im sog. Kalten Krieg die Übertragung einer Bundestagsdebatte gehört. Der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann gehörte 1957/58 zu den schärfsten Gegnern der von Adenauer und Strauß´ geplanten Atombewaffnung der Bundeswehr und aller ABC-Waffen.
In besagter Bundestagsrede am 23. Januar 1958 vollzog Heinemann eine Generalabrechnung mit Adenauer. Er warf ihm dabei Volksbetrug, Hintergehen des Kabinetts und des Parlaments vor. Adenauer hatte seit 1950 den Amerikanern auf eigene Initiative eine westdeutsche „Bereitschaft zur Remilitarisierung“ angeboten, ohne das Kabinett und die deutsche Öffentlichkeit darüber zu informieren. Daneben hatte er in Wahlkämpfen immer wieder gesagt, es gehe darum: Sollen Deutschland und Europa christlich bleiben oder kommunistisch werden! Dies kritisierte Heinemann als ideologische Vereinnahmung christlich-abendländischer Werte für den Kalten Krieg: Ein Satz Heinemanns hat sich mir bis heute eingeprägt. Er sagte ziemlich unvermittelt und ungeschützt:
„Es geht nicht um Christentum gegen Marxismus ... Es geht um die Erkenntnis, dass Christus nicht gegen Karl Marx gestorben ist, sondern für uns alle!“
Die Rede rief heftige Reaktionen hervor. Sie steht auch heute noch gegen Vereinnahmungen des Christentums durch politisch Herrschende. Und ein anderer schlichter Satz aus dieser Rede hat sich mir eingeprägt, nämlich:
„Gott sitzt im Regimente.“
Das geht auf eine Formulierung Paul Gerhards zurück. „Bist du doch nicht Regente, der alles führen soll.
Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl.“ (361,7)
Da ist kein Platz für Unsicherheit. Im Blick auf das Ende ist nicht noch etwas unentschieden, das meinen Zweifel nährt. Nicht irgendwelchen Herren gehört die Herrschaft über das die Schöpfung, sondern unserem Vater im Himmel. Unsicherheiten kommen auf, wenn ich etwa auf die Herren der Finanzspekulationen blicke, die die Preise für Nahrungsmittel und Energie in die Höhe treiben. Wenn ich Nachrichten über gescheiterte Konferenzen, über nicht eingelöste Versprechen, über Klima-schädliche Entscheidungen höre.
Aber mir wird ja gesagt: Nicht sie sprechen das letzte Wort über Gottes Schöpfung. Sondern Dein ist das Reich, - dein: du unser Vater im Himmel. Am Ende des UnserVaters geht es um dieses Letzte. Und Geborgenheit im Letzten führt zu Klarheit und Gelassenheit im Vorletzten.
Der Schweizer Theologe Eduard Thurneysen berichtet von seinem letzten Telefonat mit seinem Freund Karl Barth. Am 9. Dezember 1968 abends sprachen die beiden Theologen über die Weltlage. Und Barth meinte: 
„Ja die Welt ist dunkel.“ Aber dann fügte er hinzu: „Nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern es wird regiert, und zwar hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her! Gott sitzt im Regimente! Darum fürchte ich mich nicht. Bleiben wir doch zuversichtlich auch in den dunkelsten Augenblicken! Lassen wir die Hoffnung nicht sinken, die Hoffnung für alle Menschen, für die ganze Völkerwelt! Gott lässt uns nicht fallen, keinen einzigen von uns und uns alle miteinander nicht! – Es wird regiert!“
Hat nicht das Jesus von Nazareth gemeint, wenn er sagt: Mein Reich, Gottes basileia, ist mitten unter euch? Seine vielen Gleichnisse beginnen durchgängig: Mit dem Reich Gottes verhält es sich wie in folgender Geschichte: Da bekommen Arbeitslose nach nur kurzer Arbeit im Weinberg und unter Protest der Gerechten, was sie zum Leben in Würde brauchen. Da verhilft ein Samariter einem verwundeten Juden zum Überleben. Da nimmt ein Vater seinen verloren geglaubten Sohn in Gnaden auf. Lauter denkwürdige Anstöße aus der Königsherrschaft Gottes. So will er schon jetzt unser Zusammenleben. Das Zukünftige wird Gegenwart. Der Kommende ist in seinem Geist präsent. Was Gott letztlich will, geschieht schon jetzt in unseren kleinen Entscheidungen. Mit Mut zu verheißungsvollen Aktivitäten. Und zu grundlegenden Veränderungen. Überall da, wo ihr liebt und leidet, da will Gott sein letztes Wort schon jetzt als wirksam erweisen. Indem ihr seinen Verheißungen schon jetzt alles zutraut.
Im Hebräerbrief lesen wir: „Lasst uns am Bekenntnis der Hoffnung festhalten ohne Wanken. Denn treu ist Gott, der seine Verheißung gegeben hat.“ (10,23)

2. Dein ist die K r a f t
Auch das ist ein überaus tröstlicher Satz angesichts all der Kräfte, denen wir ausgesetzt sind. Kraft ist zunächst die Energie, die Gott dem ganzen Kosmos verliehen hat; Leben schaffend und Leben zerstörend.
Am elementarsten spüre ich Kraft positiv, wenn ich mit power am Leben teilnehme, was schaffe, Sport treiben kann, Feste feiere, mich einsetzen kann. Oft spüre ich Kraft allerdings leider erst leidvoll als Verlust, wenn ich älter und krank werde. Gibt es dann noch irgendwo eine Kraft, wenn auch die „Gute Nacht“ nicht mehr gut werden kann? Gott kann und will auch dann Kraft geben. Die Kraft des heiligen Geistes, die Seele und Leib stärkt. Wir spüren aber auch unterschiedliche Kräfte in Gemeinschaften – auch wieder positive und negative Dynamiken, oft kaum voneinander zu unterscheiden.

Solche Erfahrungen sind keineswegs neu. In der Antike und im neuen Testament ist die Rede von unheimlichen Engels-, Elementar- und Naturgewalten, von einflussreichen Geisteswesen, Herrschafts- und Machtzentren, vom Mammon und Satan. Man hat sie „herrenlose Gewalten“ genannt. Denn da ist kein Mensch, der Ihrer Herr wird. Aber ist dieses antike Weltbild überholt? Bleibt uns anderes, als bildhaft darüber zu reden? Kürzlich sagte der reichste Mann der Welt, Warren Buffet, in Bezug auf die gegenwärtige Finanzkrise: Die Banker blicken selbst nicht mehr durch. Sie brauten mit der Erfindung immer raffinierterer Schuldscheine und Optionen „ein Giftgetränk und mussten es am Ende selber trinken … Sie können so etwas nicht mehr steuern, nicht mehr regulieren. Das hat sich verselbständigt. Den Geist bekommt man nicht zurück in die Flasche.“ (SPIEGEL 22/08, 92)

Je globaler und anonymer bestimmte Interessen-Gruppen mit ihren Zwängen zum Mitmachen sind desto unheimlicher werden sie. Die Welt der Finanzdienstleister und Banken ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Er hat zerstörerische Folgen etwa für die Preise von Grundbedürfnissen wie Nahrung und Energie weltweit und für das Weltklima. Politik und Kirche, Wissenschaft und Verbände erweisen sich als ziemlich hilflos. Oft sind sie und sind die vielen Einzelnen Teil dieser Mächte, indem sie ihnen resigniert Macht zuerkennen und sich ihren Vorgaben anpassen und unterordnen.
Soll und muss ich mich entmutigen lassen, weil sie sich bedrohlich und letztlich für alle todbringend abzeichnen? Weil ihr Ende nicht in unseren Kräften steht? Nein, Ihr Ende steht auf einem anderen Blatt: Es steht am Ende des UnserVaters: „Dein ist die Kraft.“ D i e Kraft, die allen fatalen Dynamiken Einhalt gebieten kann und wird.

Paulus sagt: „Denn ich bin dessen gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten (archai), weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Kräfte (dynameis), weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf  uns scheiden kann (dynäsetai) von der Liebe Gottes.“ (Rö 8,28)
Im Epheserbrief lesen wir: Gott hat seine Kraft „an Christus wirksam werden lassen und ihn zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt über jede Gewalt und Macht und Kraft und Hoheit und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der künftigen.“ (Eph 1,20f)

3. Und drittens: Dein ist die H e r r l i c h k e i t
Und das ist am Schluss wichtig: Auch die Herrlichkeit ist Gott und ausschließlich ihm zugeordnet. Aber er will sie nicht um seiner selbst und ausschließlich für sich selbst behalten. Er will sogar Menschen an ihr teilhaben lassen jenseits aller Verdienste und Würdigkeit. In der hebräischen Bibel wird deutlich darauf geachtet: Herrlich ist allein Gott. Immerhin spiegelt aber die Schöpfung als seine stumme Zeugin schon etwas davon ab:
„Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt’s dem andern, und eine Nacht tut’s kund der andern ohne Sprache und ohne Worte.“ (Ps. 19,1f)

Was Herrlichkeit ist? Macht die Augen auf und staunt, sagt Jesaja „Die ganze Ende ist voll seiner Herrlichkeit.“ (Jes 6,3) oder mit anderen Übersetzungen des hebräischen Wortes Kabod: seiner überwältigenden Schönheit und Einzigkeit, seiner stillen Pracht und Ehrwürdigkeit. Dass aber auch die Menschen Gottes Herrlichkeit bekommen, wird in der hebräischen Bibel mit äußerster Zurückhaltung und nur ausnahmsweise erzählt: In Ex 34, 29(-35) heißt es: „Als Moses vom Berg herabstieg, da wusste er nicht, dass die Haut seines Antlitzes strahlend geworden war (Luther: glänzte), während der Herr mit ihm redete.“ Erst im Spätjudentum diskutieren Rabbiner, ob nicht auch Adam vor seinem Sündenfall Herrlichkeit zuerkannt werden kann und muss.

Im Neuen Testament wird die Herrlichkeit Gottes dagegen ausdrücklich und häufig mit Jesus von Nazareth in Beziehung gebracht. Er ist gesandt, die Herrlichkeit Gottes erkennbar zu machen. Denn „das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie der einzige von seinem Vater hat, voll Gnade und Wahrheit.“ (Joh, 1,14)

In dem Fleisch gewordenen Wort Gottes zielt diese Herrlichkeit auf sein Gegenüber: auf Geschöpfe wie mich, den kümmerlichen Menschen. Wenn Gott mit mir redet, wenn ich mich von ihm ansprechen lasse, dann fällt ein Abglanz seiner Herrlichkeit auch auf mich.
Im Unterschied zu den Israeliten waren die alten Griechen beim Lobpreis des Menschen sehr unbekümmert. Andere Bedeutungen des Wortes Herrlichkeit sind hier (Doxa): Ehre und Ruhm, Ansehen und Pracht, Macht und Schönheit. Die hat der antike Mensch sogar durch Ausbildung von Tugenden anzustreben. Er muss und will Bedeutung erlangen. Man soll mich schätzen, hoch schätzen und preisen über den Tod hinaus. Das ist Unsterblichkeit.
Und dieser Wunsch, dieses Streben ist keineswegs mit der Antike vergangen. Wenn ich jung bin, will ich groß rauskommen – heute groß rauskommen z.B. aus „Deutschland sucht den Superstar“. Dahinter steht ein ganz tiefes Bedürfnis insbesondere von jungen Menschen, die häufig unter ihrer Bedeutungslosigkeit und Austauschbarkeit leiden. Viele, die nicht Talente wie Intelligenz, Musikalität, Sportlichkeit, Schönheit usw. mitbringen, suchen nach anderen Feldern, auf denen Anerkennung winkt. Ehe ich nichts bin, werde ich auffällig und sei es rechtsradikal. Auch damit komme ich evtl. in die Medien und bleibe kein nobody. Selbst wenn ich älter bin, bleibt die Frage: Werde ich entsprechend gewürdigt? Bei meiner Geburtstagsfeier? Bei meinem Ausscheiden aus dem Beruf? Bei meiner Beerdigung? Zunehmend mehr Menschen geben derartige Erwartungen am Ende auf. Sie sprechen ihr eigenes Urteil über sich, lassen sich anonym beerdigen und tilgen den eigenen Namen, weil da nichts zu erinnern sei und das Versinken im Vergessen schneller gehe als die Verwesung.

Was aber, wenn der eigene Ruhm, die Einschätzung von Dritten in Gottes Augen von Anfang bis Ende ein völlig verkehrtes Lebensziel ist, das alles kaputt machen kann? Wenn er uns unseren Wert zumisst jenseits, ja entgegen allen eigenem oder fremden Urteilens? Wenn unser Name bei ihm nicht Schall und Rauch ist, sondern aufgehoben ist in seiner gnädigen Zuwendung gerade in unserer Endlichkeit? Wenn das Ende nicht dunkel, sondern ungetrübt strahlend ist? Wenn er uns also – wie Paulus schreibt – „berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit“ (1.Thess 1,12)? Im Epheserbrief lesen wir: Gott hat seine Kraft „an Christus wirksam werden lassen und ihn zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt über jede Gewalt und Macht und Kraft und Hoheit und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der künftigen.“ (Eph 1,20f)

Zum Schluss noch ein Blick auf den Ursprung unseres kleinen Lobpreises. Wir haben in der Lesung gehört: „David pries den Herrn vor der ganzen Volksgemeinde mit den Worten: Gepriesen seist Du, … , Gott unseres Vaters Israel, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Denn dein ist die Größe, die Macht und die Herrlichkeit.“ (1. Chr 29,10f). David hat die Versammlung einberufen, um seinen Sohn Salomo zu seinem Thronfolger auszurufen. Im Beisein des ganzen Volkes spricht er hier sehr persönlich zu seinem Sohn und künftigen Erbauer von Gottes Tempel: Mein lieber Sohn, Du wirst jetzt verantwortlich König über das Reich. Aber denke daran: Die Herrschaft gehört in Ewigkeit Gott. Du bekommst Macht. Aber denke daran: Die Kraft in Ewigkeit hat Gott. Du bekommst Ehre und Ansehen. Aber denke daran: Herrlichkeit in Ewigkeit hat sich Gott vorbehalten. Wenn du das beherzigst, musst Du nie die Ohren hängen lassen und auch nie groß rauskommen. So darfst und sollst du Sterblicher auf festem Grund trotz Einbußen getrost und mit Lust bis an dein absehbares Ende leben und wirken. Haben wir jetzt diesen kleinen Lobpreis lediglich nachgebetet? Ich hoffe das.
Und der Friede Gottes, der unser Denken und Planen übersteigt, bewahre unsere Herzen und  Sinne in Christus Jesus. AMEN.

Predigt, gehalten am 14. September 2008 in der Antoniterkirche Köln


Dr. Dieter Manecke, Hürth
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