Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Sehne am Leib der Gemeinde. Kirchenzucht bei Johannes Calvin

Von Judith Becker auf www.calvin09.de

''Die Kirchenzucht könne denjenigen zügeln, der Gott nicht anerkennen will, Antriebslose anspornen und 'väterliche Rute' für die sein, die Fehler begangen haben. Mit Kirchenzucht sollen sie auf den rechten Weg zurückgeführt werden. Kurz: Die Kirchenzucht ist ein Heilmittel für die Gemeinde. Calvin betont mehrfach, sie dürfe aber nicht so hart angewandt werden, dass der Sünder in 'Traurigkeit versinke' (2. Korinther 2,7).''

Zum Text von Judith Becker auf www.calvin09.de >>>

 

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Ein alter Begriff modern gedeutet

Hat Calvin die Menschen in Genf mit strengen moralischen Vorschriften tyrannisiert?
Die Postkarte 'Kirchenzucht' als PDF
 

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