Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Ostern 2012: Jesus Christus ist auferstanden!

Leeres Grab, Auferweckung, Auferstehung - Predigten und andere Texte, von Johannes Calvin bis heute

Auferstehung Christi und leeres Grab (Detail) - Fra Angelico (1395–1455)

Die Bibel sagt nicht, wie die Auferstehung geschehen ist oder vorzustellen sei. Auf der Suche nach Bildern zur Auferstehung griff christliche Kunst auf die Frauen am Grab zurück. Bis ins 12. Jahrhundert hinein war ihre Begegnung mit dem Engel das übliche Bild der Auferstehung Christi in der okzidentalen Kunst.

 

 

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Leeres Grab, Auferweckung, Auferstehung - Texte, von Johannes Calvin bis heute

Ostersonntag: Markus 16 und Levitikus 15,8

Eine Auslegung von Bernd Schröder, Professor für Praktische Theologie in Göttingen, zur Vorbereitung einer Osterpredigt
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www.ostergottesdienste.de
Links auf www.evangelisch-in-westfalen.de

Osterbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider

EKD. „Ostern bietet für uns die Gelegenheit innezuhalten und zu fragen: Was ist wirklich wichtig? Worauf kann ich vertrauen, worauf kann ich mein Leben gründen? Wo lohnt sich meine Entrüstung, weil Menschen in ihrer Würde und ihrer Freiheit gefährdet sind, weil Leid und Elend ‚zum Himmel schreien‘? Ostern schärft den Blick für die Not anderer und für Gottes Gerechtigkeit auf dieser Erde.“ Das sagt der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, in seiner diesjährigen Osterbotschaft. „Kreuz und Auferstehung Christi machen den Kopf frei für das Wesentliche“, so Schneider.
Über Jahrhunderte standen Hasen und Kaninchen in der Bibel für den asiatischen Klippschliefer

Der Kirchenvater Hieronymus brachte den Hasen in die Bibel. Als das Alte Testament ins Lateinische übersetzte, setzte er etwa in Sprüchel 30, 26 "lepus" oder "lepusculus" ein, Hase oder Häschen: Sie zählten zu den Kleinsten auf Erden, seien ein schwaches Volk, heißt es dort über sie. Und doch bauten sie ihr Haus in den Felsen, sybolisch gedeutet: sie bauen auf Christus.
Rheinischer Präses Nikolaus Schneider predigt am Ostersonntag in Düsseldorf

„Gott macht lebendig“, betont Präses Dr. h. c. Nikolaus Schneider in seiner Predigt zum Ostersonntag in der Johanneskirche zu Düsseldorf, „Diese Gewissheit hat Menschen schon vor Christi Leiden und Sterben getröstet und getragen.“ Am 8. April predigt er um 10 Uhr in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39 in Düsseldorf, über das 1. Buch Samuel 1-2 und 6-8a.
Rede von Dekanin Ursula Schoen in Frankfurt a.M.

"Die Ostermarschbewegung hat sich seit ihrer Entstehung um Unabhängigkeit und Überparteilichkeit bemüht. Sie beweist, dass politisch, kulturelle und religiöse Differenzen zurücktreten, wenn es um das gemeinsame Ziel einer gewaltfreien Welt geht. Sie ist in ihrer Organisation und ihrer Entscheidungskultur ein Beispiel dafür, wie verschiedene Interessensgruppen einer Gesellschaft für ein verbindendes Anliegen eintreten können. Sie ist zugleich selbst ein Ort, an dem eine „Kultur des Friedens“ eingeübt und gelebt wird."
 

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