Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

... dass einem die weisen Sprüche im Hals stecken bleiben

Predigt zur Reihe „Weisheit“ über Hiob 38 - 42

Giaccino Asserato: Hiob

Marten Marquardt, Predigt zur EG-Reihe „Weisheit“ über Hiob 38 - 42 i. A., in der Antoniterkirche Köln am 12. 8. 2012
(Hiob 38, 1-16+33-36 + 39, 5-18 + 40, 15 - 41,17 + 42,1+5-6)

Liebe Gemeinde, Sie wissen, dass das Blasen des Schofarhorns in der jüdischen Gemeinde eine ganz besondere Ehre ist. Wer das blasen darf, schwebt auf bedeutungsschwangeren Wolken und er ist mit seinen Gefühlen dem Alltag bereits enthoben.
„Als Rabbi Bunam einst in seinem Bethaus einen Mann mit dem Schofarblasen beehrte, hob der an, weitläufige Vorbereitungen zu machen, um seine Seele recht auf die Intention der Töne auszurichten. ‚Narr’ rief der Zaddik, ‚blas!’“ –

Sie wissen, wozu die Frösche da sind in der Welt? – Zum Quaken! Das Beste, was ein Frosch in seinem Tümpel zu Ehren seines Schöpfers tun kann, ist Quaken. - Das ist die ganze Weisheit der Frösche. –

Brot essen, Wein trinken und guten Mutes sein: „dieses dein Tun hat Gott schon längst gefallen“ (Spr. 9,7). – Man braucht auch als Mensch wirklich nicht viel zu wissen, um weise zu sein. –

Aber manchmal kommt etwas dazwischen. Dann werden alle diese Weisheiten fade, nur noch Allerweltsweisheiten, im besten Falle nur zum Gähnen langweilig, im äußersten Falle zum Verzweifeln zynisch.

Bei Hiob ist praktisch alles zusammengekommen. Die üblichen Rationen der Weisheit helfen nicht mehr. Und wir erleben bei Hiob, wie an jedem Krankenbett und in den meisten Trauerhäusern unserer Tage, dass einem die weisen Sprüche leicht im Halse stecken bleiben, dass einem schlecht werden kann, wenn Menschen die Weisheit pauschal und mit Schöpflöffeln gefressen haben und sie bis zum Überdruss auch mit Schöpflöffeln anderen austeilen wollen. Das Hiobbuch ist das höchstinstanzliche Urteil über alle fromm ausgelöffelte Weisheitstradition. – Drei verschiedene, drei sehr gebildete, drei freundliche und fromme Weise haben versucht ihn zu trösten, wollen ihn wieder auf die Beine stellen mit ihrer Weisheit. Und sie sagen alle nichts wirklich Falsches; sie sind wirklich klug und weise, soweit wir das sehen können. Sie spiegeln mit ihrem redlichen Bemühen die geballte Weisheit aller Weltreligionen wider.

Aber am wirklichen Hiob-Leben zerbrechen alle frommen Weisheitstraditionen. Darum habe ich das 28. Kapitel, das auf dem Predigtplan zusammen mit den Texten aus Hiob 38 ff angegeben worden ist, für heute gestrichen. Denn das wäre doch nur die Wiederholung solch bürgerlich frommer Weisheiten, wie gehabt. Aber mit dem Kapitel 38 des Hiob-Buches ist es aus mit all diesen bisherigen weisen Ratschlägen. Die kamen bisher von den Freunden Hiobs. Aber hier spricht nun zum ersten Mal Israels Gott selber den Hiob an. Die Spannung ist groß, was wird nun dem Hiob geschehen?

Hiob 38, 1-15 + 33-36

Das ist schiere Poesie, Schöpfungspoesie! Poesie der Gegensätze! Die Morgensterne singen miteinander einen Choral:

Waren Sie schon einmal ganz früh am Morgen draußen in der ersten Dämmerung, in der noch die verblassenden Sterne zu sehen sind und das Tageslicht ganz zaghaft am Osthimmel erscheint? Dann haben sie den Choral der Morgensterne gehört. Und dann auch das Jauchzen aller Götter. –
Und haben Sie am Strand schon einmal ihre Sandzeichnungen gemacht und dann die anrollenden Wellen der See beobachtet, die alles wieder zu verschlucken drohen, und haben Sie da nicht auch laut oder leise den Wellen zugerufen: „Bis hierher und nicht weiter!“? –

Und dann ist da dieser Blick in die Dunkelheit, diese Camouflagedecke für alle Ganoven: und die Morgenröte nimmt die Decke der Nacht, fasst sie an allen vier Ecken, zieht sie allen Ganoven der Erde unaufhaltsam weg und sie werden entdeckt, erkannt und herausgeschüttelt aus ihrem Versteck. Dabei werden zunächst die Konturen der Erde am Morgen sichtbar, dann die einzelnen Dinge, schließlich auch ihre Farben und dann ist es Tag; „und den Gottlosen wird ihr Licht genommen und der erhobene Arm wird zerbrochen.“ (38,15)

Es ist als ob diese poetische Sicht nun Freude am Laufen aufnimmt und sie galoppiert durch die ganze Schöpfung bis hinauf zu den Wolken, zum Donner und zum Blitz. Und die lebensgefährlichen Blitze gehorchen dem Schöpfer aufs Wort und fahren daher und versammeln sich um IHN wie junge Rekruten um ihren Unteroffizier mit dem militärisch knappen Rapport: Hinenu! Hier sind wir!

Da sitzt nun Hiob quasi auf dem Schoß des Schöpfers und dieser blättert vor Hiob Seite für Seite sein betörendes und verwirrendes Bilderbuch auf. Und für Hiob gilt an dieser Stelle: Nur hinsehen! Nichts sagen! Einfach die Schönheit ertragen! Und die Gegensätze einfach aushalten!

Aber dieser Weisheitslehrer spannt dann sofort noch ein zweites Pferd vor den Weisheitswagen. Neben der Poesie nun die mit sozialen Haken gespickte Zoologie:

Hiob 39, 5-18

Im Kapitel 24 hatten wir schon einmal ein Wildesel-Kapitel. Seitdem steht der Wildesel für die Außenseiter, die Verstoßenen, die Entrechteten, die Verdammten dieser Erde, wir würden heute sagen: für die Sozialfälle unserer menschlichen Gesellschaft. Und diese erste Erwähnung des Wildesels ist in der antiken Literatur ein einzigartiges Beispiel von sozialer Empathie, gespickt mit Zorn über die Ungerechtigkeit und voller Energie für eine Sozialrevolution.

Und dann neben dem freiheitsdurstigen Wildesel, der unbezähmbare Wildstier: nicht alle Kreaturen taugen für unsere Zivilisation. Und schließlich noch die fröhlich-dumme Straußin: ebenso vergesslich in ihrer Dummheit wie erstaunlich in ihrer Schnelligkeit.

So ärgerlich, so bedrückend und so problematisch diese zoologischen und die dahinter aufscheinenden soziologischen Problemfälle sein mögen; auch sie haben eine eigene und eigenartig andere Seite. Wir können sie nicht von vorne herein nur zu Objekten unseres Bedauerns und zu Gegenständen unserer pädagogischen oder politischen oder sozialen Bemühungen machen, bevor wir nicht ihre eigene starke und herrliche Seite wenigstens gesehen haben; sie haben ein Recht darauf, in all ihrer Unbeholfenheit und in ihrer je eigenen Würde erst einmal für sich wahrgenommen zu werden.

Das ist eine neue Weisheitsschule, fast schon postmodern: Lass alles erst einmal sein wie es ist, nimm es wahr, ohne es durch deine Ordnung und deine Schablone zu vereinnahmen und platt zu machen! Wilde Gegensätze! Soziologisch: große Ungerechtigkeiten! Da wird nichts verteidigt, nichts verbrämt, nichts schöngeredet.

Und bei alldem müssen wir uns hier daran erinnern, dass Hiobs Thema immer noch im Raum steht: Die Ungerechtigkeit Gottes! Das schreiende Unrecht, das der Arme hier erleiden muss. Hiob führt seine in unseren Augen nur zu berechtigte Klage gegen Gott.

Und wie geht der Himmel damit um? – Gott weist die Klage des Hiob nicht zurück. Aber Gott verteidigt sich auch nicht gegenüber dem Hiob. Ohne jeden Anflug von Kritik, aber auch ohne jeden pädagogischen Eifer und ohne die geringste Neigung zur Psychotherapie seines „Klienten“: Gott nimmt Hiob auch hier quasi auf seinen Schoß und blättert weiter mit ihm durch das Bilderbuch der ganzen Schöpfung:

Sieh hin und sieh dich um! Sieh, wo möglich, auch von dir ab und nimm zur Kenntnis: Da ist eine ganze Welt, ein ganzer Kosmos voller eigener Schönheit und voller eigener Problematik um dich herum! Und lass wirken, lass sinken, lass reifen, was Dir da alles begegnet. Urteilen kannst Du später immer noch.
Und dann spannt ER gleich noch ein drittes Pferd vor seinen Weisheitswagen. Neben Poesie und Zoologie trabt nun der Humor. Hören wir hinein in die dritte Stunde dieser neuartigen Weisheitsschule:

Hiob 40, 15 – 41, 17

Humor ist die überlegene Waffe des Unterlegenen. Wir Christen sind oft nur sehr schlecht bewaffnet mit dieser Ausrüstung. Aber je mehr wir erfahren, dass wir Unterlegene und Minderheit werden im Lande Martin Luthers und der Reformation, umso wichtiger wird gerade diese dritte Stunde, dieses dritte Ross am Weisheitswagen, die Waffe des Humors und unser Umgang mit ihr. Gerade diese Weisheitsstunde dürfen wir unter keinen Umständen versäumen.

Humor bewährt sich immer am ehesten angesichts großer Schrecken, großer Ängste und großer Unterlegenheitsgefühle:

Behemoth, dieses Riesenvieh aus Urzeiten, „das erste Werk Gottes“ (40, 19). Kannst du den etwa einfangen und als Haustier halten?! – Zarte und wohl duftende Lotosblüten bedecken dieses stinkende Ungeheuer, dem der ganze Jordanfluss durchs Maul hindurch rauscht (40, 23). Ein Schreckenstier mit gigantischen Ausmaßen. – Mit dem willst du auf Augenhöhe verhandeln?! Den willst du an der Nase herumführen? (40,24).

Leviathan, dieses Geschöpf „mit großer Kraft und anmutiger Gestalt“ (41,4b), vor dem es „selbst den Göttern graut, sodass sie vor Schrecken fliehen“ (41,17): Kannst du den etwa anbinden als Schmusetier für dein Töchterchen? (40,29) Versuch es ruhig. An den Kampf wirst du dich dein Leben lang erinnern! Das versuchst du nicht ein zweites Mal! (40,32)

„Fackeln fahren aus seinem Maul, Feuerfunken sprühen hervor. Rauch kommt aus seinen Nüstern ... Sein Atem entzündet Kohlen, und eine Flamme schlägt aus seinem Maul ... Vor ihm her tanzt jauchzend die Angst“ (41, 11-14).

Es würde ja schon genügen, die Angst vor diesen Horrorwesen mit Jubelgeschrei wirklich tanzen zu lassen, um zu verstehen, wie hier Humor und Ironie gegen die Schockstarre wirken.

Aber nun gehört noch ein viertes Ross zum biblischen Weisheitsgefährt, damit es ein wirklich zugkräftiger Vierspänner werden kann: Neben der Poesie, der soziologisch gespickten Zoologie und dem ironisch verstärkten Humor ist die Da’at, eine besondere Art der Erkenntnis:

Hiob 42, 1-6 (diesen Text lese ich Ihnen jetzt in einer eigenen Übertragung vor):

Und Hiob antwortete Adonai und sprach:
Gelernt und begriffen habe ich’s, dass DU alles vermagst
Und nichts ist unmöglich, was DU DIR vorgenommen hast.
Wer ist das: ER verdunkelt jeden Ratschlag
und hat nichts gelernt und nichts begriffen !?
So habe ich geredet und doch nichts eingesehen:
Wunderbares für mich,
aber nichts gelernt und nicht‘s begriffen.
Nun höre doch, jetzt will ich reden.
Will DICH fragen und DU,
lass mich’ s jetzt doch lernen und begreifen!
Mit Ohrensausen hatte ich von DIR gehört,
Aber jetzt: Mein Auge hat DICH gesehen.

Demnach ist mir’s nun zuwider und tut mir Leid:
In die Asche, in den Staub!

Da’at – Das Lernen und das Begreifen, das ist das vierte Ross in der Quadriga der biblischen Weisheit. Neben Poesie, Zoologie und Humor nun also Da’at. Ich sage das immer wieder auf Hebräisch, weil darin viel mehr steckt, als wir im Deutschen überhaupt hören können.

Da’at meint
- viel mehr als einen Stoff, den man lernen kann,
- mehr auch als ein Abenteuer, das man erfahren kann,
- mehr auch als ein Land das man erkunden kann,
- mehr als ein Problem, das man begreifen kann,
- und immer noch mehr als eine Seele, die man (vielleicht!) verstehen kann.

Ich hätte ihnen am liebsten alles übertragen mit dem lateinischen Ausdruck: „intus“: jetzt habe ich’s intus. Denn Da’at ist das, was man „intus“ haben muss, um wirklich weise zu werden. Etwas umfassen und begreifen, etwas mit Haut und Haar, also „ohne viel Federlesens“, also intellektuell und intuitiv zugleich verinnerlichen, das macht die Da’at aus.

Als Adam seine Frau Eva „erkannte“ (jadah, die Wurzel von da’at), als beide dicht bei dicht sich gegenseitig erfassten und neues Leben zeugten und Schöpferin und Schöpfer wurden neben Adonai: das war Da’at, die erste menschliche Weisheit in unserer Bibel. Da hatten sie es zum ersten Mal „intus“, was Weisheit nach Gottes Willen ist.

Und wenn Sie bei dem Ausdruck „intus haben“ heimlich oder offen auch assoziieren „einen intus haben“: umso besser! Denn auch die Begeisterung, auch das Irrationale, auch der Taumel hat sein Recht in der biblischen Weisheit, ebenso wie Poesie und Humor. So wie der Trauertaumel bei Hiob am Anfang, so hat auch der Freudentaumel des Hiob am Ende sei Recht, als er seine drei Töchter mit den blumigen Namen Täubchen4, Zimmetblüte5 und Salbhörnchen6 in seine Arme schließt (42, 14).

Einfach blasen! Einfach quaken! Einfach essen, trinken, leben! – Eine zynische Weisheit wäre das für den zerschlagenen Hiob, wenn man ihm das direktiv vorgeben, ihm das als psychologisches und soziales Trainingsprogramm aufgeben und raten wollte!

Aber Hiobs himmlischer Lehrer gibt ihm überhaupt keine Ratschläge, noch nicht einmal richtige. Er blättert nur auf, lässt ihn nur sehen und lässt ihm Ruhe, selber zu schauen. Die größte Weisheitsschule überhaupt: umschauen, hinschauen, Blick heben.

Es gibt aber Menschen, denen geht es schon über die Kräfte, auch nur den Blick zu heben. Für die sollten wir nun noch stellvertretend in die Weisheitsschule Gottes gehen, das Hinschauen lernen, das Wahrnehmen der unendlich vielfältigen Welt, das Annehmen der widersprüchlichen Erfahrungen, das Einbeziehen der gegensätzlichsten Bedürfnisse, das Übernehmen der uns zumutbaren Lasten und das Achthaben an Stelle des Anderen.

Wie lernt man das? – Wir haben es in unseren Tagen und in dieser Stadt elementar leicht. Da ist der MediaPark mit seiner postmodernen Architektur. Gehen Sie einmal mit offenen Augen durch das KOMED-Gebäude, Nr. 7, im MediaPark. Halten Sie die Augen offen und Sie haben ständig vor Augen, wie man weise werden kann.

- Gehen Sie außen entlang und schauen Sie unter sich, dann kann Ihnen schwindlig werden, weil da unten, unter Ihren Füßen, die Bäume wachsen und es kann Ihnen schwanen, dass Sie durch die Baumwipfel schreiten. 4 Luthers Übersetzung des Namens Jemima 5 Luthers Übersetzung des Namens Kezia 6 Luthers Übersetzung des Namens Keren-Happuch Marten Marquardt, Predigt zur EG-Reihe „Weisheit“ über Hiob 38 - 42 i. A., in der Antoniterkirche Köln am 12. 8. 2012 - 7 - Grund zum Ärgern? Grund zum Schimpfen? Grund zum spießigen Spotten? – Oder doch eher ein Grund, neugierig zu werden, genauer hinzuschauen und das scheinbar so selbstverständliche Oben und Unten in unserer Welt zu durchschauen?!

- Wenn Sie innen drin stehen, sehen die Innenwände wie Außenfassaden aus. Sie haben nun wieder die Wahl, sich irritieren zu lassen und sich zu ereifern oder aufmerksam zu werden und die Grenzen zwischen Innen und Außen, zwischen Privat und Öffentlich, zwischen Intim und Sozial, zwischen Mein und Dein noch einmal zu bedenken.

- Und folgen Sie den Wegen des Architekten im Haus, dann können Sie leicht in einer Sackgasse oder in einer architektonischen Spalte landen: Grund zum lauten Protest? Grund zur Klage gegen den Architekten? Oder ein Anlass, über Entschleunigung in der Moderne nachzudenken? Über den Stellenwert von Langsamkeit, Ruhe, Unterbrechung und Distanz?!

Der Architekt des Mediaparks hat uns keinerlei Anleitung gegeben. Ratschläge machen einen Menschen nur selten weise. Aber hinsehen, sich aussetzen, die Augen offen halten, neugierig werden wie die Kinder und niemals abschalten, niemals dicht machen, und wenn es sein muss, dann schon lieber wie Hiob, mit Hiob, für Hiob protestieren an allerhöchster Stelle, das könnte uns weise machen.

Da könntest du das Quaken, das Blasen und das Leben ganz en passant noch einmal neu lernen, Hiob und dir selbst zugute. „Denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen“(Pred 9, 7).

Amen
 


Marten Marquardt

Predigt als PDF

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Predigten von: Hans Theodor Goebel, Kai Horstmann, Marten Marquardt, Claudia Malzahn, Andreas Pangritz, Johannes Voigtländer

zu: Matthäus 20, 1-16 - Sprüche 22,17-23,11 - Prediger 9,7-10 - Kohelet 12 - Sprüche 20 - Hiob 38-42 - Psalm 73
 

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