Psalm der Woche

Beten mit den Worten Israels und in der Sprache unserer Zeit

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Die seit Jahrtausenden erprobten Gebete sprechen Grundbedürfnisse des Menschen an. Sylvia Bukowski setzt die Psalmgebete mit Worten unserer Zeit fort und hilft so, Not und Dank vor Gott zu bringen.
Einleitung von Sylvia Bukowski zu "Gebetbuch ohne Titel"

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Psalm 31: Du wollest mich aus dem Netze ziehen
Estomihi
Der schlimmste Feind verbirgt sich manchmal in unserem Innern. Gnädiger Gott, wir bitten dich: befrei uns aus seinem Würgegriff. Lass unsere Seele aufatmen unter deinem Zuspruch.
Psalm 91, 1-4 und 11-12: Seine Wahrheit ist Schirm und Schild
Invokavit
Aber wenn uns das Grauen der Nacht einholt in schweren Träumen und endlosem Grübeln, verlieren wir oft diesen Halt.
Psalm 10, 4.11-14.17-18: Klage und Zuversicht beim Übermut der Gottlosen
Reminiscere
Lass uns nicht fliehen in die Gleichgültigkeit, gestatte uns nicht den privaten Rückzug. Bewahre uns einen wachen Blick, bewege und befähige uns, aller Gemeinheit zu widerstehen und den Opfern Hilfe zu bieten.
Psalm 34, 16-23: Der Gerechte muss viel erleiden
Okuli
Unser Gemüt ist zerschlagen, unsere Seele hungrig und Unruhe treibt uns in die Erschöpfung. Gott, lass uns deine Nähe spüren. Schenk uns Geborgenheit und verlässlichen Halt.
Psalm 84 ,6-13: Sie gehen von einer Kraft zur andern
Lätare (Familiengottesdienst)
Lieber Gott, wir danken dir, dass es Menschen gibt, die uns zeigen, was Glauben heißt. Wir danken dir für unsre Gemeinde.
Psalm 43: Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir?
Judika
Wir sind verzweifelt, dass wir so vieles nicht ändern können, nicht einmal uns selbst und ohnmächtige Wut verzehrt auch manchmal unser Vertrauen zu dir.
Psalm 69, 2-4.8-10: Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle.
Palmsonntag
Gott, manchmal geht es uns so, dass wir irre werden an der Normalität des Schrecklichen.
Psalm 111: Du hast ein Gedächtnis gestiftet deiner Wunder
Gründonnerstag
Mit Brot und Wein feiern wir die Erlösung, die du uns gesandt hast durch deinen Sohn. Er sättigt unseren Lebenshunger mit seiner Hingabe. Er stillt unseren Durst nach L iebe mit seiner Treue bis in den Tod.
Psalm 22: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Karfreitag
In seine Klage haben sich die Schreie unzähliger anderer gemischt, die aus Verlassenheit und Schmerz fragen, warum du sie verlassen hast.
Psalm 118: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.
Ostersonntag
Gott, spiel uns ins Ohr das Lied vom Leben das du neu erschließst, damit wir Hoffnung ausbreiten wenn wir Verzweifelten begegnen.
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