Reformation auf westfälisch

Neuauflage: »Westfälische Reformationsgeschichte«

Obschon erst 1993 erschienen, gilt Robert Stupperichs »Westfälische Reformationsgeschichte« als Standardwerk zum Thema Reformation in Westfalen. Zum Reformationsjubiläum 2017 wurde es nun im Auftrag des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte neu aufgelegt.

Ob reformiert oder lutherisch, ob Reformation in der Stadt oder auf dem Land oder »merkwürdige Ereignisse« wie das Täuferreich zu Münster (S. 236) - auch wenn Martin Luther nie in Westfalen war, hat seine Lehre im sowohl territorialpolitisch als auch konfessionell heterogenen Raum bleibende Spuren hinterlassen.

Der »Stupperich« bietet dazu neben dem präzisen historischen Überblick über die Reformationszeit in westfälischen Territorien auch eine theologische Einordnung der Ereignisse.

»Die ersten evangelischen Prediger in Westfalen«, »Haltung der westfälischen Bischöfe«, »der Ursprung der Confessio Augustana«, »Protestantischer Widerstand in der Stadt« oder »Die Entwicklung der Täuferherrschaft« sind dabei nur einige Stichworte aus dem Inhaltsverzeichnis des 552 Seiten starken Werks.

In der Neuauflage wurde das Literaturverzeichnis nicht nur aktualisiert, sondern auch um weitere Forschungsarbeiten erweitert, außerdem ist das Werk nun mit einem Glossar ausgestattet.
Inhaltlich bleibt es beim bewährten Alten, lediglich offensichtliche Versehen wurden korrigiert.

Die Ausgabe 2017 erscheint im Luther-Verlag im praktischen Taschenbuchformat und mit einem aufgefrischten Layout.

Quelle: www.evangelisch-in-westfalen.de/

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