Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Bibel

Eine Anleitung, die Bibel zu lesen. Von Paul Kluge
''Nach 100 Semestern Theologie fasst der Autor, Pastor im Ruhestand, zusammen, was ihm für das Lesen und Verstehen biblischer Texte wichtig geworden und geblieben ist. Wer sich mit diesem Vortrag befasst, mag an das Bonmot von Jörg Zink denken: 'Man kann die Bibel ernst nehmen – oder wortwörtlich.''' - So schreibt Paul Kluge als Einführung und bietet in seinem Text - ganz nebenbei - kurze Auslegungen zum äthiopischen Kämmerer, dem geknickten Rohr, dem ''Kinderevangelium'', dem Trost, der Messiaserwartung, dem (vermeintlichen) Zweifler Thomas, der ''Opferung Isaaks'' und dem sinkenden Petrus.

©Paul Kluge, Magdeburg
''Zur Freiheit der Verkündigung gehört auch die Freiheit in der Wahl der Bibelübersetzung''
Auszug aus „Beraten und Beschlossen“: Entscheidungen der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) aus der Sitzung am 22. August 2008.

Barbara Schenck
Ein neues Internetportal: www. theologie-und-literatur.de
Buchtipps, Forschungsarbeiten, Hinweise auf Datenbanken, Aufsätze zum Download für alle, die das Mit- und Ineinander von Bibel und (deutscher) Gegenwartsliteratur lieben. Ein Internet-Angebot der Deutschen Bibelgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Georg Langenhorst, Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Augsburg.

Barbara Schenck
auf www.die-bibel.de
Die möglichst ''textgetreue'' Neue Genfer Übersetzung des Neuen Testaments (NGÜ) ist auch online zugänglich. Die NGÜ wird als Kooperationsprojekt von der Genfer Bibelgesellschaft und der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben.

Barbara Schenck
Die BigS im Internet
www.bibel-in-gerechter-sprache.de

November 2013
Aktuelle Meldungen in Tageszeitungen und kirchlicher Presse
eine Linksammlung:

bs
Notizen zum Gottesdienst anlässlich der Einführung der «Lutherbibel 2017» in Eisenach am 30.10.2016
von Magdalene L. Frettlöh, Bern

Zwischenruf von Magdalene L. Frettlöh.pdf
Auf der Suche nach einer ''gerechten Sprache''
Neun Beiträge, die in die Charakteristika verschiedener Bibelübersetzungen, besonders der „Bibel in gerechter Sprache“ (BigS) und der „Neuen Zürcher Bibel“ (NZB), einführen. Von Michael Weinrich, Rainer Albertz, Georg Plasger, Jochen Denker, Magdalene L. Frettlöh, Klaus Haacker, Holger Domas, Ilka Werner und Karl Friedrich Ulrichs. Zum Download als PDF

Bibel übersetzen. Auf der Suche nach einer ''gerechten Sprache''.pdf
Ein weiterer Band der Herborner Bibel als Nachdruck demnächst erhältlich
Region (hjb; EKHN). Die Bibel ins Deutsche übersetzen, das wollte nicht nur Martin Luther: Es gab verschiedene Versuche und Ansätze. Die Piscator- Bibel beispielsweise gehört zu den wichtigsten reformatorischen Druckwerken, die einst in der Corvinschen Druckerei in Herborn erschienen sind.
Gemeinde - Bibel - Segen - Evangelisation - Mission
Die Union Evangelischer Kirchen (UEK) präsentiert theologische Ausarbeitungen der Arnoldshainer Konferenz neu auf ihrer Internetseite. Die weit verbreiteten bunten Taschenbücher aus der Arnoldshainer Konferenz waren seit Längerem vergriffen und wurden immer wieder nachgefragt. Nun macht die UEK sie als pdf-Dateien über ihre Homepage zugänglich.

Quelle: Internetseite der UEK
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