Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Flüchtlingstheologie

Flucht - Migration - Asyl

Grafik: reformiert-info

Flüchtlingstheologie

Drei von vier Deutschen können sich einen persönlichen Beitrag zur Flüchtlingshilfe vorstellen.
Repräsentative Umfrage in vier Wellen von November 2015 bis August 2016. Hilfsbereitschaft gestiegen. Meinungsbild der Deutschen zur Flüchtlings-Debatte trotz Anschlägen stabil. Osten Deutschlands kritischer als westliche Bundesländer.
Liturgie für einen Gottesdienst
Ein gemeinsamer Gottesdienst der National Evangelical Synod of Syria and Lebanon und der Evangelisch-reformierten Kirche am Sonntag, 11. Dezember, 3. Advent 2016
Vortrag von Martin Engels verdeutlicht Parallelen in der reformierten Geschichte und Theologie zur heutigen Fluchtproblematik
Kreis Lippe/Detmold. Zu einem Austausch über „Flucht und Exil – Kirche und Diakonie neu denken“ hatten der Flüchtlingsbeauftragte der Lippischen Landeskirche, Superintendent Dieter Bökemeier, und Matthias Neuper, Leiter des landeskirchlichen Diakoniereferats, eingeladen.
Neue EKD-Referentin für Menschenrechte und Migration: Sabine Dreßler
Sabine Dreßler wird neue Referentin für Menschenrechte, Migration und Integration bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die 54-jährige Theologin wechselt am 1. August vom Reformierten Bund in das Kirchenamt der EKD. Ihr neues Aufgabengebiet dort ist in den Hauptabteilungen Öffentliche Verantwortung sowie Ökumene und Auslandsarbeit angesiedelt.
Asylpolitisches Forum über Flüchtlingspolitik als Auslesepolitik
Die Verschärfung des Asyl- und Aufenthaltsrechts in Deutschland stand im Mittelpunkt des mittlerweile 30. Asylpolitischen Forums der Akademie Villigst.
Theologische Reflexion über Migration - christlich-muslimischer Dialog - Partnerschaft mit Kirchen im Nahen Osten - Austausch von best practice Beispielen
Der noch nie da gewesene Flüchtlingsstrom nach Europa hat den Rat der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen in Europa (WCRC Europe) dazu gebracht, eine Arbeitsgruppe „Migration und Flucht“ ins Leben zu rufen, um angemessene Antworten auf diese Krise zu finden.
John Dorhauer, general minister and president of the United Church of Christ: I wonder why the richest nation on earth is being asked to hate and fear.
The WCRC joins with its member churches to oppose the recent Executive Order issued by President Trump and calls for members of the Communion to join in prayer and action.
„… und ihr habt mich aufgenommen.“ Zehn Überzeugungen zu Flucht und Integration aus evangelischer Sicht
EKD legt Positionspapier zu Flucht und Integration vor/ Neue Flüchtlings-Studie: Humanitäre Grundhaltung in Deutschland weiterhin stabil. Mehr Engagierte in Ostdeutschland. Deutliche Mehrheit kritisiert pauschale Abschiebepraxis.
26. Mai: Gedenkveranstaltung am Berliner Hauptbahnhof
Mit einer Gedenkveranstaltung am Berliner Hauptbahnhof und einer großen Plakatkampagne protestiert ein breites Bündnis von kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen gegen das Sterben im Mittelmeer. Sie schließen sich damit der Schweigeminute beim 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin an. Der Kirchentag unterbricht sein gesamtes Programm für die Toten der europäischen Außengrenzen am Freitag, 26. Mai 2017, um 12 Uhr.
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