Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Passion - Gelitten, gekreuzigt, gestorben und begraben

Predigten, Andachten und andere Texte zu Passion, Karfreitag, Sühne, Opfer, Versöhnung

Im Garten Gethsemane – Der Jünger Judas Ischariot – Das Evangelium am Karfreitag – Das Leiden Jesu Christi im Apostolischen Glaubensbekenntnis - pro und contra Sühnopfer  >>>

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Gedanken zu Pessach und Ostern

Von Klaus Müller
Predigt über Matthäus 27, 15 – 30

von Prof. Dr. Rolf Wischnath
… in Begleitung von Marc Chagalls „Weißer Kreuzigung“.

von Fabian Brüder, Vikar in München
Predigt zum Karfreitag über Matthäus 27, 45 - 54

Von Rolf Wischnath

Passion

eine Predigt von Sabine Dreßler, Braunschweig
''(...) 'Es ist vollbracht!' – das sind die Worte des gottgehorsamen Sohnes, der sich bis in den Tod dem väterlichen Willen beugt, ja, der das Ziel seines Daseins noch in der eigenen Todeserfahrung damit selbst erklären kann. Für viele Menschen ist genau dieses zum Problem geworden und deshalb sagen sie: ich brauche diesen grausamen Opfertod nicht; ich kann diesen Gott nicht verstehen, der seinen eigenen Sohn von Anfang an dafür hergibt; ich will nicht, dass für mich jemand stirbt! (...)''
''Sieben Wochen für Wasser'' - liturgische Texte, Gebete, Predigten zum Download

ÖRK / WCC Pressemitteilung, 11. Februar 2010
von Ilka Werner
''... immer noch mein Gott, nicht ein fremder, nicht ein anderer, nicht kein Gott. Nicht enttäuschte Hoffnung lässt ihn Gott lästern, sondern tiefe Verbundenheit lässt ihn an seinem Gott festhalten: Mein Gott, Warum? Und durch diesen Ruf ist die Gottesgemeinschaft noch da, am Rand, und umfängt noch die Gottverlassenheit.''

Pfr. Dr. Ilka Werner, Neuss
Predigt von Hans Theodor Goebel
''Jesus steht seinen Jüngern als der einsame Beter gegenüber. Bis heute ist das so. Jesus geht in seiner Kirche nicht auf. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass heute wir schlafen, wo wir für uns wachen und beten sollten.''

Prof. Dr. Hans Theodor Goebel
Die letzten Worte Jesu am Kreuz. Von Wolfram Kötter, Herford
„Das Wort Jesu am Kreuz ist ein Ruf am Übergang vom Tod zum Leben oder von der Vergangenheit und Gegenwart in die Zukunft.“

Wolfram Kötter
Eine Predigt von Jochen Denker, Ronsdorf
''Dass Jesus zu einem Opfer wird, zum Opfer menschlicher Gewalt und Willkür, ich sehe nicht, dass die Bibel uns erzählt, Gott habe das gewollt. Ich sehe auch nicht, dass das Neue Testament auf die Breite gesehen, Jesu Tod als 'Opfer' in dem Sinne versteht, dass Gott es brauchte, damit sein Zorn gestillt wird. Bei dem Gedanken kommt schon ein ziemlich verqueres Gottesbild heraus, denn es vergisst völlig, dass Gott selber ja in Jesus am Werk ist...''

Pfr. Jochen Denker, Ronsdorf
… gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, abgestiegen zu der Hölle …
Johannes Calvin im „Unterricht in der christlichen Religion“ (Institutio) zu Leid, Tod und Höllenfahrt Jesu Christi – in Auslegung der Worte des Apostolischen Glaubensbekenntnisses

Barbara Schenck
Eine Predigt von Martin Vahrenhorst, Jerusalem
''So leben nun auch wir in einer Beziehung zu Gott, der auch uns trotz unserer Schuld immer wieder Leben ermöglicht. Das mag uns die Freiheit geben, uns und andere nicht daran zu messen und darauf festzulegen, was sie getan oder unterlassen haben.''

PD Dr. Martin Vahrenhorst, Pfarrer und Studienleiter in Jerusalem
Jesu Weg durch Verzweiflung und Trotz
Karl Barth über Jesu Beten in Gethsemane und die schlafenden Jünger: Jesus Christus wacht „für uns“.

bs, 2008
Ein Jünger Jesu, ein Apostel, ein „Verräter“, ein reuiger, büßender Sünder
Sein Kuss hat ihn berühmt gemacht: Judas Iskariot. Er war einer der zwölf Jünger, die Jesus besonders nahe standen. Mit einem Kuss als Zeichen überlieferte er seinen Herrn und Freund den Gegnern. Der „Judaskuss“ wurde zu einem Symbol des schlimmsten Vertrauensbruchs. Der Name „Judas“ ist mit so negativen Assoziationen verbunden, dass in Deutschland ein staatliches Gesetz verbietet, einem Kind diesen Namen zu geben. Dem biblischen Judas wird dieses negative Bild nicht gerecht. Karl Barth nennt Judas „in seiner ganzen Negativität“ eine „einzigartig positive Figur“.

Barbara Schenck
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