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Abschied eines Friedensstifters
Lippe: Dietmar Arends nach zwölf Jahren als Landessuperintendent verabschiedet

In einem feierlichen und bewegenden Gottesdienst ist Dietmar Arends nach zwölf Jahren als Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche aus dem Amt verabschiedet worden. Die Entpflichtung in der Erlöserkirche am Markt nahm Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), vor. Sie würdigte Arends als aufrichtigen, politisch wachen und zugleich nüchternen Theologen, als Friedensstifter mit weitem Herzen und ökumenischem Horizont.
In seiner Predigt stellte Arends den Kern kirchlichen Auftrags in den Mittelpunkt: das Leben aus dem Wort Gottes. Dieses dürfe nicht bewahrt, sondern müsse großzügig weitergegeben werden. Ohne die Liebe zu diesem Wort bleibe alles kirchliche Handeln letztlich kraftlos. Besonders habe ihn in seiner Amtszeit das Bibelwort aus 2. Timotheus 1,7 begleitet: Gott gebe nicht den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Angesichts von Zukunftssorgen der Kirche, globaler Krisen und persönlicher Herausforderungen brauche es immer wieder diesen Geist, der Mut schenke und Verzagtheit überwinde.
Der Präses der Lippischen Landessynode, Michael Keil, bezeichnete Arends als „Segen für die Landeskirche“ und erinnerte an die Belastungen des Amtes – von Zukunftsfragen über die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt bis zu innerkirchlichen Konflikten. In Grußworten aus Kirche, Politik und jüdischer Gemeinde wurden besonders Arends’ Einsatz für Frieden, Versöhnung, ökumenische Weite und gesellschaftliche Verantwortung hervorgehoben. Festliche Kirchenmusik prägte den Gottesdienst.
Quelle: Lippe


