Aus den Landeskirchen

Die Südafrikabeauftragte der Lippischen Landeskirche, Stefanie Rieke-Kochsiek, ist seit September als Pfarrerin in der Gemeinde Melodi-ya-Tshwane tätig und lehrt am Northern Theological Seminary in Pretoria. Mit ihrem Ehemann, dem Arzt Dr. Uli Kochsiek, und ihren beiden Kinder Marius und Onalenna wird sie drei Jahre lang in Südafrika leben und arbeiten. Für reformiert-info berichtet Stefanie Rieke-Kochsiek von ihren ersten Eindrücken aus der Hauptstadt Südafrikas.

Stefanie Rieke-Kochsiek, Pretoria, 20. November 2009

''Wir sind so frei'': Vor 400 Jahren wurde Kirchengeschichte geschrieben

Evangelische Kirche feiert 1. Reformierte Generalsynode in Duisburg
Vor 400 Jahren schrieben die Protestanten am Niederrhein Kirchengeschichte. Die 1. Reformierte Generalsynode in der Duisburger Salvatorkirche im September 1610 hat die Grundlagen für das Selbstverständnis der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland geschaffen. Dieses Ereignis von 1610 feiert die Evangelische Kirche im Rheinland unter dem Motto „wir sind so frei“ mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und im September 2010 gleich mit einer ganzen Festwoche, in die eine Sondersynode eingebettet ist.

Duisburg/Düsseldorf / EKiR-Pressestelle 27.11.2009

Revision gegen Urteil zur a-Lasco-Bibliothek

Verteidigung und Staatsanwaltschaft legen Revision ein vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe
Weitere Informationen in der epd-Meldung unter www.epd.de

Barbara Schenck

Wie finden Erwachsene zum Glauben?

Studie untersucht Wege der Hinwendung zum Glauben bei Erwachsenen
''Wie finden Erwachsene zum Glauben?'', so lautet eine Studie, deren Ergebnisse am Montag, den 19. Oktober 2009, in Stuttgart vorgestellt wurden. An der Studie nahmen mehr als 500 Männer und Frauen in vier deutschen Regionen teil, die erst als Erwachsene zum christlichen Glauben fanden. Noch nie wurden in einer deutschen Studie so viele Menschen nach ihren Glaubensveränderungen befragt.

Pressemitteilung vom 19.10.2009, Evangelische Landeskirche in Württemberg
Die Große Strafkammer am Landgericht Aurich habe am Dienstag (13. Oktober 2009) den früheren Leiter der Johannes-a-Lasco-Bibliothek in Emden, Walter Schulz, wegen Untreue zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 30 Euro verurteilt, meldet die Ostfriesen Zeitung online am 13. Oktober 2009. Richter Schröder betonte in seiner Urteilsbegründung, dass Schulz sich nicht persönlich bereichert und aus idealistischen Motiven gehandelt habe, so der Anzeiger für Harlingerland am 14. Oktober.

Barbara Schenck

Zukunft der Johannes a Lasco Bibliothek

4, 5 Millionen von der EKD
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will sich zukünftig an der Emder Johannes a Lasco Bibliothek beteiligen. Das hat die Kirchenkonferenz der EKD Anfang September entschieden. Im Gespräch ist eine Zustiftung von 4,5 Millionen Euro.

Leer, den 23. September 2009 / Ulf Preuß, Pressesprecher

Zukunftswerkstatt: Essener Projekt e-motion ausgezeichnet

Standing Ovation für ein missionarisches Projekt im Rheinland
Einer der eindrucksvollsten Momente der EKD-Zukunftswerkstatt in Kassel: Als sich Hannes Leitlein vom CVJM „e/motion e.V.“ für den Förderpreis „Fantasie des Glaubens“ bedankte, da hielt es kaum jemanden auf dem Stuhl.

Pressemitteilung der EKiR, 26. September 2009
Der Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche, Jann Schmidt, setzt sich für eine Neubelebung des ökumenischen Gesprächs zwischen den Kirchen ein.

Leer/Rinteln, den 14. September 2009 / Ulf Preuß, Pressesprecher

Diakoniepräsident Kottnik: ''Armutsbekämpfung braucht mutige Politiker, mutige Wohlfahrtsverbände und mutige Bürger''

170 Haupt- und Ehrenamtliche aus ganz Deutschland beim Jahrestreffen der Diakonie der Evang.-ref. Kirche in Veldhausen
Veldhausen. Der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Klaus-Dieter Kottnik, hat die Armut in Deutschland als eine Herausforderung für Politik und Kirche bezeichnet. In seinem Vortrag vor der Diakonischen Konferenz der Evangelisch-reformierten Kirche am Sonnabend, dem 19. September 2009, zeigte Kottnik Handlungsoptionen für die Politik in Deutschland aber auch für die Kirchengemeinden auf, wie sie der Einschätzung aller Experten begegnen können, dass ''sowohl Armut als auch Reichtum in Deutschland in den letzten Jahren drastisch zugenommen haben''.

Veldhausen/Leer, den 20. September 2009 / Ulf Preuß, Pressesprecher

Rheinischer Präses erteilt der Judenmission eine klare Absage

Nikolaus Schneider bei Rabbiner-Brandt-Vorlesung in Dortmund
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, hat der so genannten Judenmission eine klare Absage erteilt: „Nach meiner festen Überzeugung beschreiten Christinnen und Christen, Kirchen und ihre Missionsgesellschaften einen theologischen Irrweg, wenn sie im Namen des Evangeliums versuchen, Jüdinnen und Juden von jüdischem Glauben und jüdischer Lebensgestaltung abzubringen und sie zu Mitgliedern christlicher Gemeinden zu machen“, erklärte Schneider am 17. September in Dortmund im Rahmen der diesjährigen Rabbiner-Brandt-Vorlesung.

Pressemitteilung der EKiR, 17. September 2009
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