Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Durch die eine Lehre Christi und den einen Geist verbunden

Die Einheit der Konfessionen gründet in Christus

Wandgemälde "Versöhnte Einheit" an der Südwand der Dorfkirche Alt-Staaken, nach dem Entwurf von Gabriele Mucchi (1899-2002) ausgeführt von Joachim Bayer.

Zu seinem Abschied als Catholika-Beauftragter der VELKD schreibt Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber (Wolfenbüttel) über die Einheit der Konfessionen - und zitiert dazu: Johannes Calvin.

Neun Jahre lang, von 2005 bis 2014, hat Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber (Wolfenbüttel) die Vereinigte Evangelisch-Lutherische irche Deutschlands (VELKD) als deren Catholica-Beauftragter in Fragen der bilateralen Ökumene zwischen den evangelisch-lutherischen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche in Deutschland vertreten.
In seinem letzten Beitrag der Rubrik »Bischöfe zu Fragen der Zeit« verweist Weber auf Calvins These zur christlichen Ökumene:
Nicht im organisatorischen und lehrmäßigen Zusammenhalt liege die Einheit der Kirche begründet, »sondern darin, dass die Stimme Christi gehört werde«.

In diesem Sinne könnte das »Reformationsjubiläum gleichsam ein Christusjubiläum« werden - und gerne empfiehlt reformiert-info die VELKD-Informationen:

direkt zum PDF der VELK-Informationen Nr. 143, Dezember 2013 - März 2014

Weitere Infos zum Bild:
von links nach rechts: Nikolaus Kopernikus, Ulrich Zwingli, Johannes Calvin, Ignatius von Loyola, Thomas Morus, Katharina von Bora, Martin Luther, Thomas Müntzer, Johannes Bugenhagen, Philipp Melanchthon, Lucas Cranach, Erasmus von Rotterdam.
www.reformiert-info.de/1960-0-105-18.html

2. April 2014

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