Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Rezeptbuch für das Singen von Gregorianik bis Gospel

Werkbuch ''s!ngen'' bei der rheinischen Landeskirche erschienen

Singen ist peinlich, finden viele Menschen, und nicht nur die jungen. Andererseits sind Castingshows für Gesangstalente im Fernsehen derzeit der Renner. Zwischen diesen beiden Polen bewegen sich die Beträge des Werkbuchs zur Kampagne „s!ngen“, das die Evangelische Kirche im Rheinland jetzt herausgebracht und den Gemeinden zur Verfügung gestellt hat.

„Wir wollten ein Rezeptbuch schreiben, das deutlich macht: Es muss nicht immer das Drei-Sterne-Menü sein“, sagt Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek. „Wir möchten eher Anregungen geben, wie viel man aus dem machen kann, was man zur Verfügung hat.“ Entsprechend sind es vor allem Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, die auf den 116 Seiten des Werkbuches über Gregorianik im Gottesdienst schreiben, über Lieder für den Kindergarten oder über Stimmbildung im Gospelchor.

„Zum Singen bringen“ ist dabei ein immer wiederkehrendes Stichwort – viele Autorinnen und Autoren berichten von der Erkenntnis, dass Prozesse wie ein monatlicher  Singgottesdienst oder das regelmäßig wiederkehrende Lied im Konfirmandenunterricht über längere Zeit schließlich erfolgreich sind.
Ein wichtiges und ermutigendes Kapitel im Werkbuch sind daher auch die „Best Practice“-Projekte von der Singschule bis zum Lehrerchor.

Das Werkbuch „s!ngen“ kann als PDF heruntergeladen werden unter:
www.ekir.de/kirchenmusik

Ähnliche Themen wie das Werkbuch behandelt die Tagung „S!ngen und mehr“ am 21. April im Haus Gottesdienst und Kirchenmusik in Wuppertal. Weitere Informationen im Jahresprogramm
http://www.ekir.de/www/handeln/fortbildung-15123.php

 

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Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps

21. April 2012: Der besondere Tag im aus Gottesdienst und Kirchenmusik, Wuppertal

''Mehr als Worte sagt ein Lied''. Singen und Spiritualität - Impulsvortrag von Martin Berger, Professor für Chorpädagogik an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
 

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