Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Jesus Christus

Eine ''Orientierungshilfe'' zum Download auf www.ekir.de
Wie ist Jesu Kreuzestod zu verstehen? Wie lässt sich verstehen und vermitteln, dass aus dem Foltertod Jesu Heil für die Menschen erwächst? Antworten auf diese Fragen sucht die Broschüre ''Aus Leidenschaft für uns'' der Evangelischen Kirche im Rheinland.

ekir.de 18.02.2010
Das dreifache Amt Christi im Heidelberger Katechismus - ein Vortrag von Georg Plasger
Diskussion um Kreuzestheologie, Opfer Jesus Christi, Sühne für Sünden
Beiträge zur Diskussion pro und contra Sühnopfer auf www.chrismon-rheinland.de
Von Georg Plasger
Wo ist eigentlich der Himmel? Und wie kann ein Mensch dorthin fahren? Abwegige Fragen beim Nachdenken über Christi Himmelfahrt, denn: Jesus Christus „ist gen Himmel gefahren, damit er ganz nahe bei uns ist."
Arbeitshilfe zur Kreuzestheologie / Material für Passionsandachten 2012 nach dem Markusevangelium im Licht der jüdischen Bibel
Vizepräses Petra Bosse-Huber zur Diskussion um Sühneopfertheologie
In der Diskussion um die christliche Sühneopfertheologie hat die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, zum respektvollen Umgang der widerstreitenden Gruppen miteinander aufgerufen. „Respekt gilt aber auch dem biblischen Zeugnis“, sagte die Theologin in einem Impulsreferat beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden heute Nachmittag (3. Juni 2011): „Dabei gilt gerade nach evangelischem Verständnis: Die biblischen Zeugnisse dürfen und müssen ebenso wie die theologischen Erkenntnisse der Bekenntnisschriften in jeder Zeit neu diskutiert werden.“

Pressemeldung der EKiR, 3. Juni 2011
Allein Christus - nicht die Kirche - hat Autorität
Der Glaube an Jesus Christus ist das verbindende Element aller christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften - aber auch die Frage, an der sich die größten Unterschiede auf tun.

20.09.2007, Georg Rieger/Barbara Schenck
 

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